Uwe Bogen

Last Minute zur Fußball-WM

Deutschland verliert 1:2 – Mustis WM-Trip nach New York nimmt eine kuriose Wendung

25. Juni 2026

Spontan zur WM nach New York: Mustafa Göktas schafft es wegen einer langen Wartezeit nach der Landung nicht rechtzeitig ins Stadion. Deutschland verliert 1:2 gegen Ecuador. Was der EchtStuttgart-Mitarbeiter nach der Niederlage am Times Square und im Central Park erlebt hat.

Mustafa Göktas, Mitarbeiter von EchtStuttgart, Model und Moderator, am Times Square in New York nach der deutschen Niederlage. Foto: privat

Manchmal schreibt der Fußball die verrücktesten Geichichten. Diese hier beginnt mit einer einfachen Frage aus New York.

Mustafa Göktas, Mitarbeiter von EchtStuttgart, Model und Moderator, telefonierte wenige Tage vor dem WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador mit seinem Cousin in New York. Der wollte wissen, wie die WM-Stimmung in Deutschland eigentlich sei.

„Noch nicht so völlig crazy“, antwortete Mustafa.

Die Reaktion kam prompt: „Dann musst du nach New York kommen.“

Gesagt, getan. Kurzfristig organisierte Musti  tatsächlich ein Flugticket und machte sich auf den Weg über den Atlantik. Sein langjähriger Freund Timo Joh. Mayer, der gerade in den USA dreht. besorgte noch eine  Eintrittskarte für ihn. Mayer zählt zu den erfolgreichsten Filmproduzenten und Regisseuren Deutschlands. Er wertete bisher  mehr als 400 Filme national sowie rund 60 Filme international aus, produzierte für MTV und VIVA nahezu 100 Musikvideos und arbeitet regelmäßig mit namhaften Schauspielern, Künstlern sowie Unternehmen im In- und Ausland zusammen.

Eigentlich war alles perfekt geplant.

Eigentlich.

Denn während Musti pünktlich in New York landete, begann dort das nächste Kapitel dieser kuriosen Geschichte. Nach der Landung ging plötzlich nichts mehr. Das Flugzeug stand auf dem Rollfeld fest, die Passagiere konnten nicht aussteigen. Minute um Minute verging. Die Uhr tickte gegen den Stuttgarter.

Der Stuttgarter Regisseur Timo Joh. Mayer im deutschen Fanblock in New York. Foto: privat

Das Ergebnis: Mustafa schaffte es nicht rechtzeitig ins Stadion – und musste die 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador außerhalb der Arena verfolgen. Am meisten ärgerte ihn dabei nicht das Ergebnis, sondern dass er es wegen der Verzögerung nicht mehr rechtzeitig ins Stadion geschafft hatte.

Währenddessen war Timo Joh. Mayer bereits vor Ort und nutzte die Gelegenheit, für EchtStuttgart mit deutschen Fans zu sprechen. Ein Thema bewegte die Anhänger besonders: Warum steht Deniz Undav schon wieder nicht in der Startelf?

Die Antwort fiel erstaunlich eindeutig aus.

„Das kann keiner verstehen“, sagte ein Fan. Ein anderer ergänzte: „Was muss man eigentlich noch machen, um in die Startelf zu kommen?“

Die Diskussion um den VfB-Stürmer beschäftigte viele der deutschen Anhänger deutlich mehr als die New Yorker Hitze.

Timo Joh. Mayer schickte  Videos und Impressionen  aus dem Stadion. Die Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie groß die Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft in der Millionenmetropole vor dem Anpfiff ist – und wie niedergeschlagen die deutschen Fans nach der Niederlage sind. Viele haben damit nicht gerechnet. 

Auch ein bekannter Name aus Stuttgart wurde in New York gesichtet: VfB-Vorstandschef Alex Wehrle ließ sich das WM-Spiel ebenfalls nicht entgehen.

  • HIer geht’s zum Video von Regisseur und Produzent Timo Joh. Mayer für EchtStuttgart aus New York:

Und Mustafa?

Der saß zu diesem Zeitpunkt nicht etwa im Stadion, sondern in der New Yorker U-Bahn. Sein erstes Ziel: die Wohnung seines Cousins. Dort gab er seinen Koffer ab und zog endlich das Deutschland-Trikot an. Anschließend ging es weiter zum Times Square und zum Central Park..

Doch nach der 1:2-Niederlage blieb die ganz große Fußball-Party aus. Eine ausgelassene Feier der deutschen Fans gab es dort nicht. Trotzdem bereute Mustafa Göktas den spontanen Trip keine Sekunde.

„Natürlich hätte ich das Spiel gerne live im Stadion erlebt. Das ist das Einzige, was ich wirklich bedaure. Aber New York zur WM zu erleben, die Stimmung auf den Straßen, die Fans aus aller Welt und meinen Cousin zu besuchen – das war die Reise trotzdem absolut wert.“

Okay, die tolle WM-Stimmung, von  der sein  Cousin sprach, hat Musti aus  deutscher Sicht nicht erlebt. Aber New York, er ist in New York, da gibt es genügend Geschichten auch außerhalb des Fußballs, die  man nicht vergisst. 

  • HIER DAS VIDEO  VON MUSTI VOM TIMES SQUARE NACH DER DEUTSCHEN NIEDERLAGE:



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