Patrick Mikolaj

Helfen macht happy

Volunteers gesucht für die Pride in Stuttgart: Jetzt anmelden und Teil der Bewegung werden

16. Juni 2026

Vielfalt lebt vom Mitmachen: Für die Stuttgart Pride 2026 werden noch Volunteers gesucht. Wer Teil der Bewegung werden möchte, kann Demo, Hocketse und Kulturwochen aktiv unterstützen. Ohne Ehrenamt ist eine Stadt arm dran. Helfen macht happy, so lautet auch das Motto von EchtStuttgart

Unterm Regenbogen vereint - im Juli ist wieder die Pride in Stuttgart. Foto: Gabriel Grip

Der Pride Month läuft auf Hochtouren und mit ihm steigt  die Vorfreude auf die Stuttgart Pride 2026.  Während in ganz Baden-Württemberg bis Ende September zahlreiche CSDs stattfinden, werden auch in Stuttgart die Vorbereitungen für die großen Kulturwochen  im Juli immer intensiver. Das Organisationsteam hat sich nun mit der Bitte an  EchtStuttgart  gewandt, einen Aufruf zu starten, um freiwillige Helferinnen und Helfer zu finden.

Werdet Volunteer und  gestaltet die Stuttgart Pride mit

Damit die Stuttgart Pride  vom 23. bis 27. Juli reibungslos stattfinden kann, werden zahlreiche Volunteers gesucht. Ob bei der Demonstration, dem Straßenfest, beim Auf- und Abbau, in der Logistik oder beim Ausschank auf den Getränkewagen – jede helfende Hand ist willkommen. Anmelden kann man sich unter diesem Klick hier. 

Wer die Pride nicht nur besuchen, sondern aktiv mitgestalten möchte, bekommt hier die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken, neue Menschen kennenzulernen und ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen.

CSD-Empfang im Rathaus eröffnet die Kulturwochen

Offiziell starten die CSD-Kulturwochen am 10. Juli mit dem traditionellen CSD-Empfang der Stadt Stuttgart im Rathaus. Neben Grußworten von OB Frank Nopper und Schirmfrau  Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseum Stuttgart, erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik von PAULA sowie Getränken und Häppchen, die ebenfalls von Volunteers betreut werden. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass startet bereits um 18 Uhr.

So sah's beim CSD vor einem Jahr auf dem Stuttgarter Marktplatz aus. Foto. Gabriel Grip

Letzte Chance: Veranstaltungen für die Kulturwochen melden

Noch können Vereine, Initiativen und Organisationen eigene Veranstaltungen für die CSD-Kulturwochen anmelden. Wer Lesungen, Filmabende, Vorträge oder andere queere Events plant, kann diese im offiziellen Veranstaltungskalender sowie in der PRIDESTR-App veröffentlichen lassen.

Die Kulturwochen stehen in diesem Jahr unter dem Motto:

„Ohne Uns kein Wir! Füreinander laut, miteinander stark.“

18 Jahre Lovepop: Jubiläumsparty im Romy S.

Ein weiterer Höhepunkt steht bereits heute auf dem Programm: Die Lovepop  feiert ihren 18. Geburtstag. Die queere Kultparty wird damit offiziell volljährig und lädt  ins Romy S. ein (Beginn 22 Uhr). Für die Musik sorgt DAHLIA DANGER mit einem Mix aus Pop, Dance, House und Queer Classics.

Auch während der Pride-Wochen bleibt Lovepop ein wichtiger Bestandteil des Programms. Nach dem CSD-Empfang eröffnet die Partyreihe am 11. Juli mit der „My Purple Love“  offiziell die Kulturwochen. Am 25. Juli folgt schließlich die große Lovepop Pride Edition im Kowalski – parallel zum CSD-Wochenende.

Politdemo  und größte CSD-Hocketse aller Zeiten

Der Höhepunkt der Stuttgart Pride i findet am 25. Juli statt. Dann zieht die CSD-Demonstration durch die Innenstadt und endet mit einer Kundgebung auf dem Schlossplatz.

Zeitgleich steigt die bisher größte CSD-Hocketse der Stadtgeschichte: Vom 24. bis 26. Juli v(diesmal also an drei Tagen) erwandeln sich Markt- und Schillerplatz in ein buntes Straßenfest mit Infomeile, Bühnenprogramm und zahlreichen Begegnungsmöglichkeiten.

Wer mit einer Firma, einem Verein oder einer Gruppe an der Demonstration teilnehmen möchte, kann sich ebenfalls noch anmelden.

Fest steht: Für die Stuttgart Pride  werden nicht nur Besucherinnen und Besucher gebraucht – sondern vor allem Menschen, die mit anpacken. Wer Vielfalt sichtbar machen und Teil eines der größten queeren Events Süddeutschlands werden möchte, kann sich ab sofort als Volunteer melden. Ohne Ehrenamt ist eine Stadt arm dran.

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