Phil Hagebölling
Wenn Dirndl auf Disruption trifft
Der Gründerwasen geht 2026 in die dritte Runde
11. Februar 2026
Stuttgart kann beides: Kehrwoche und Kapitalrunde. Maßkrug und Marktanalyse. Und genau dort, wo sonst Blasmusik, Brathendl und Bierzeltromantik regieren, wird es am 7. Oktober 2026 wieder strategisch, visionär und verdammt unternehmerisch: Der Gründerwasen geht in die dritte Runde – mitten auf dem Cannstatter Volksfest.
Was zunächst wie ein charmantes Paradoxon klingt, ist längst ein Format mit Signalwirkung. Der Gründerwasen ist kein launiges Side-Event. Er ist ein Statement. Für ein Ökosystem, das sich nicht im Co-Working-Space versteckt, sondern selbstbewusst auf die größte Bühne der Region geht.
Wo Startup-Spirit auf Wasen-Wucht trifft
An diesem Tag treffen Dirndl auf Disruption, Lederhose auf Leadership und Pitch auf Party. Gründer:innen, Investor:innen, Corporate-Entscheider:innen, Kreative, Tech-Enthusiast:innen und Macher:innen versammeln sich dort, wo Stuttgart laut wird – und machen die Zukunft verhandelbar.
Der Gründerwasen ist dabei weit mehr als ein Networking-Event mit Bierdeckel-Charme. Er ist Treffpunkt der klügsten Köpfe der Region, Plattform für neue Ideen, Türöffner für Kooperationen – und nicht selten der Ort, an dem aus einem lockeren Gespräch eine echte Wachstumsstory wird.
Hier entstehen Deals zwischen zwei Programmpunkten. Hier werden Partnerschaften geschmiedet, während draußen das Riesenrad seine Kreise zieht. Und hier zeigt sich, was Stuttgart längst ist: ein kraftvolles Startup-Ökosystem mit industrieller DNA und digitalem Ehrgeiz.
Netzwerken ohne Namensschild-Müdigkeit
Was den Gründerwasen so besonders macht? Die Mischung.
Kein steifer Kongress, kein anonymes Messehallen-Gefühl. Stattdessen echte Gespräche, direkte Begegnungen, kurze Wege. Wer hier kommt, will nicht nur Visitenkarten sammeln – sondern Verbindungen schaffen.
Für Gründer:innen ist es die Gelegenheit, Investoren und potenzielle Partner auf Augenhöhe zu treffen. Für Corporates bietet sich der direkte Draht zu Innovationstreibern. Für Talente ist es die perfekte Bühne, um Teil von etwas Größerem zu werden. Und für alle gilt: Wer wissen will, was morgen in Stuttgart relevant ist, sollte hier gewesen sein.
Ein Ökosystem zeigt Haltung
Dass der Gründerwasen ausgerechnet auf dem Cannstatter Volksfest stattfindet, ist mehr als ein cleverer PR-Move. Es ist ein Symbol. Unternehmertum gehört in die Mitte der Gesellschaft. Innovation ist kein Elfenbeinturm-Thema. Sie ist laut, lebendig, manchmal chaotisch – aber immer gestaltend.
Der Gründerwasen macht sichtbar, was sonst hinter Pitchdecks und LinkedIn-Posts passiert: Menschen mit Mut. Ideen mit Substanz. Visionen mit Umsetzungskraft.
7. Oktober 2026: Termin mit Signalwirkung
Die dritte Ausgabe verspricht erneut, das Startup-Ökosystem der Region auf einen Nenner zu bringen – und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Wer sich vernetzen, inspirieren lassen oder selbst sichtbar werden will, sollte sich diesen Termin fett im Kalender markieren.
Denn eines ist sicher:
Am 7. Oktober 2026 wird es auf dem Wasen wieder laut. Nicht nur wegen der Musik. Sondern wegen der Ideen.
Und Stuttgart hört zu.
Alle Informationen und Tickets unter: www.gruenderwasen.de
AKTUELLES

Wie das Schloss Solitude zu Bob-Gold kam
Seit 15 Jahren treffen sich auf Schloss Solitude Wirtschaftspersönlichkeiten und Führungskräfte zum Netzwerken. Der Business Club Stuttgart zeigt, warum persönliche Begegnungen in analoger Echtzeit mehr bewirken als digitaler Austausch – und wie daraus sogar olympisches Gold im Bobsport entstand.

Urlaubsgefühle für den Stuttgarter Westen
Beachfood, Cocktails und eine große Terrasse: Das Mauritius eröffnet Ende März im Hotel Sautter und will Strandflair in eines der lebendigsten Viertel Stuttgarts bringen.

Der kleinste Palast der Welt
1926 als öffentliche Bedürfnisanstalt gebaut, heute der Hotspot schöner Sommernächte. Der Palast der Republik gehört zu den ungewöhnlichsten Bars Stuttgarts. Ein Blick auf die bewegte Geschichte des kleinen Rundbaus.

Wo viele junge Stuttgarter öfter waren als zu Hause
Das Häusle aus Beton bot 25 Quadratmeter Platz. Auf dem Kleinen Schlossplatz hat einst die Vorfreude auf Konzerte begonnen. Unser Stuttgart-Album erinnert an den Kartenkauf in internetlosen Zeiten.