Conny Mertz
Nachwuchs bei den Mähnenspringern
Kletterprofi auf vier Hufen: Tierbaby begeistert in der Wilhelma
22. Mai 2026
Im Stuttgarter Großstadtdschungel der guten Nachrichten gibt’s flauschige Verstärkung: In der Wilhelma turnt neuerdings ein kleines Mähnenspringer-Baby über die Felsenanlage – und das erstaunlich cool.
Kaum auf der Welt, klettert das Jungtier der Familie Mähnenspringer, das am 30. April zur Welt kam, schon munter von Stein zu Stein und bleibt seiner Mutter dabei dicht auf den Hufen, teilt Birger Meierjohann, der Sprecher der Wilhelma, am Freitag mit.
Die Mähnenspringer – auch Mähnenschafe genannt – stammen ursprünglich aus den felsigen Wüsten- und Bergregionen Nordafrikas. Dort sind Hitze, Trockenheit und Wassermangel Alltag. Für die Tiere kein Problem: Sie gelten als echte Überlebenskünstler und kommen problemlos wochenlang ohne Wasser aus.
In der Wilhelma lebt die Herde übrigens nicht allein. Die Felsenanlage teilen sich die Mähnenspringer mit den entspannten Blutbrustpavianen, besser bekannt als Dscheladas, und den putzigen Klippschliefern. Eine ungewöhnliche WG – die offenbar bestens funktioniert.
Weniger entspannt ist die Situation in freier Wildbahn: Mähnenspringer gelten als gefährdet. Lebensraumverlust, Konkurrenz durch Viehherden und Wilderei setzen den Beständen zu. Umso schöner, dass in Stuttgart gerade ein kleiner Hoffnungsträger durchs Gehege hüpft.
Wer das Jungtier live erleben möchte, bekommt beim „Wilhelma Talk“ inklusive Fütterung, jeweils montags bis freitag um 11.30 Uhr (ausgenommen am Feiertag) spannende Einblicke in das Leben der tierischen Felsenkletterer. Mit etwas Glück zeigt der kleine Nachwuchs dort direkt, was er schon draufhat.
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