Uwe Bogen

Thomas Diehl auf dem Weissenhof

Matchpoint für den Grauburgunder: Der heimliche Star der Boss Open

11. Juni 2026

Auf dem Weissenhof geht es um viel mehr als um Weltklasse-Tennis: Der heimliche Star der Boss Open kommt aus dem Glas. Der Grauburgunder hat den Rosé verdrängt, berichtet Thomas Diehl, der exklusive Weinlieferant des Turniers. Dazu feiert der Economic Summit Premiere mit hochkarätigen Gästen.

Thomas Diehl ist der exklusive Wein-Lieferant der Boss Open. Foto: Uwe Bogen

Während auf dem Centre Court der Boss Open auf dem Weissenhof um Punkte, Spiele und Sätze gekämpft wird, hat sich abseits der Tennisplätze ein anderer Sieger herauskristallisiert: der Grauburgunder. Der beliebte Sommerwein hat beim traditionsreichen Stuttgarter ATP-Turnier sogar den lange Zeit dominierenden Rosé auf die Plätze verwiesen.

Dies berichtet Thomas Diehl, Chef des Weinguts Diehl in Stuttgart-Rotenberg. Für den jungen Winzer ist die diesjährige Ausgabe der Boss Open etwas ganz Besonderes: Erstmals ist sein Weingut exklusiver Weinlieferant des Turniers. Die Diehl-Weine werden sowohl im VIP-Bereich als auch im Public-Bereich ausgeschenkt – eine Auszeichnung, auf die der Rotenberger mit Recht stolz sein kann.

„Der Grauburgunder ist derzeit ganz klar unser Renner“, berichtet Thomas Diehl. Die Nachfrage sei so groß, dass der Wein den Rosé als beliebtesten Sommerwein auf dem Weissenhof inzwischen überholt habe.

Warum der Grauburgunder so gut ankommt

Die Gründe liegen auf der Hand: Grauburgunder gilt als unkomplizierter, vielseitiger und besonders gut bekömmlicher Weißwein. Im Vergleich zu vielen anderen Weißweinen besitzt er eine eher moderate Säure, wirkt dadurch weich und harmonisch und lässt sich auch an warmen Sommertagen angenehm trinken.

Zugleich bringt er genügend Frische mit, um als Terrassen- und Eventwein zu überzeugen. Seine dezenten Fruchtaromen, die oft an Birne, Apfel oder Nüsse erinnern, machen ihn zum idealen Begleiter für unterschiedlichste Speisen. Gerade bei einem Turnierpublikum, das vom Business-Gast bis zum Tennisfan reicht, trifft der Grauburgunder damit genau den Geschmack der Zeit.

Turnierdirektor Edwin Weindorfer Foto: BOSS OPEN / Ssscha Feuster”

Perfektes Zusammenspiel mit Johann Lafers Küche

Dass der Grauburgunder auf dem Weissenhof so erfolgreich ist, dürfte auch mit dem kulinarischen Angebot zusammenhängen. Die Zusammenarbeit mit Starkoch Johann Lafer, der bei den Boss Open die VIP-Gastronomie verantwortet, laufe hervorragend, berichtet Diehl.

Auf Lafers Speisekarte finden sich Klassiker wie „Lafer’s Schnitzel Meisterei“ mit Kalbsschnitzel, Preiselbeeren und Kartoffelsalat. Ebenso werden „Spaghetti aus dem Parmesanlaib mit Trüffel“ oder ein „Massaman Curry mit Jasminreis“ angeboten. Unter der Überschrift „Matchpoint“ stehen die Desserts, darunter etwa „Armer Ritter mit Roter Grütze“.

Gerade zu diesen unterschiedlichen Gerichten zeigt der Grauburgunder seine große Stärke: Er harmoniert sowohl mit Kalbfleisch als auch mit cremigen Pasta-Gerichten und passt sogar zu würzigeren Speisen. Damit erweist er sich als echter Allrounder auf der Speisekarte.

Ein Erfolg für Rotenberg

Für Thomas Diehl, Kolumnist von EchtStuttgart,  ist die Premiere als exklusiver Weinpartner der Boss Open ein wichtiger Meilenstein. Dass seine Weine nicht nur im VIP-Bereich, sondern auch für die Besucherinnen und Besucher auf der gesamten Anlage erhältlich sind, sorgt für große Sichtbarkeit weit über Stuttgart hinaus.

Und während die Tennisprofis auf dem Rasen um den Turniersieg kämpfen, scheint die Entscheidung in einer anderen Disziplin bereits gefallen zu sein: Der Grauburgunder hat bei den Boss Open den Matchball verwandelt – und ist der heimliche Star des Turniers geworden.

Daniel Grieder, Khalfan Belhoul, Günther Oettinger und Mohammed Dewji beim Economic Summit im Rahmen der Boss Open Foto: BOSS OPEN / Sascha Feuster

Was abseits des Tennissports bei den Boss Open  noch los ist:   Mit dem erstmals veranstalteten Economic Summit haben die Boss Open  einen zusätzlichen Schwerpunkt auf Wirtschaft, Politik, Technologie und Sportbusiness gesetzt. Mehr als 150 Gäste verfolgten Diskussionen mit internationalen Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Politik und Technologie.

Im Mittelpunkt standen Themen wie die geopolitische Lage im Nahen Osten, die wirtschaftlichen Chancen Afrikas sowie aktuelle Entwicklungen in Digitalisierung, Innovation und internationaler Zusammenarbeit. Zu den Referenten gehörten unter anderem Khalfan Belhoul, Mohammed Dewji, Günther Oettinger und Daniel Grieder.

Eine weitere Gesprächsrunde beleuchtete die Entwicklung der internationalen Sportindustrie. Dabei diskutierten Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit Turnierbotschafter Tommy Haas.

Die Organisatoren bewerten die Premiere als großen Erfolg. Der Economic Summit soll künftig fester Bestandteil der Boss Open werden und auch 2027 wieder stattfinden  – und damit Tennis, Wirtschaft und gesellschaftliche Zukunftsthemen auf besondere Weise miteinander verbindet.

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