Uwe Bogen

EchtStuttgart exklusiv

Erneut Razzia im Leonhardsviertel: Stadt äußert sich zu Problemen in eigener Immobilie

7. Mai 2026

Die Polizei hat erneut am Donnerstagvormittag das gelbe Haus an der Leonhardstraße 16 durchsucht. Das frühere Bordell gehört inzwischen der Stadt. EchtStuttgart hat im Rathaus nachgefragt, wie es dort weitergehen soll. Im Viertel wächst die Sorge vor wachsender  Drogenkriminalität.

Razzia der Polizei am Donnerstagvormittag im städtischen Haus, einem ehemaligen illegalen Bordell, an der Leonhardstraße 16. Foto: privat

Das wiederholte Eingreifen der Polizei in einem Haus an der Leonhardstraße 16 wirft ein grelles Licht auf die Zustände in der Altstadt – und auf die Rolle der Stadt Stuttgart als Eigentümerin der Immobilie. Erst vor etwa zwei Wochen war die Polizei dort im Einsatz, damals sollen nach Angaben der Beamten sogar Beutel mit Kokain aus dem Fenster auf die Straße geworfen worden sein. Am Donnerstagvormittag kam es erneut zu einer größeren Razzia in dem Gebäude.

In dem Haus befand sich ein illegales Bordell 

In der Altstadt wird seit Monaten über Zustände in dem Gebäude gesprochen. Nach Angaben von Anwohnern und Barbetreibern des Viertels sollen dort Drogendealer und Drogenkonsumenten leben. Auf unsere Frage an die Stadt, ob für das Gebäude bereits Sicherheitskräfte eingesetzt werden und welche Kosten dadurch für die Verwaltung antwortete die Pressestelle des Rathauses nicht. 

Damit bleibt offen, wie groß die Probleme in der städtischen Immobilie tatsächlich inzwischen sind – und wie teuer die Kontrolle der Situation bereits geworden ist.

Für viele Anwohner  und Barbetreiber ist der Fall längst mehr als ein einzelner Polizeieinsatz. Erneut stellt sich für sie die Frage, wie sicher die Leonhardstraße noch ist. Ein Blick auf Immobilienseiten im Netz zeigt, dass etliche Hauseigentümer nicht mehr an eine gute Zukunft des Viertels glauben. Gleich mehrere Häuser der Altstadt werden aktuell zum Verkauf angeboten. 

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