Uwe Bogen
Ausgerechnet sein Handy ist kaputt
Gut gelaunt radelt John Müller gen Taj Mahal – doch jetzt braucht er Hilfe
13. Mai 2026
Wind und Wetter konnten John Müller bisher auf seiner Benefiztour zum Taj Mahal im Kampf gegen Krebs nichts anhaben. Gute Laune beflügelt ihn. Doch nun ist ausgerechnet sein Handy ausgefallen. EchtStuttgart will ihm ein neues kaufen. Wer hilft mit?
Der Start von John Müller zu seiner 8000-Kilometer-Tour nach Indien hat viele Menschen tief bewegt. Am Freitag war der 26-Jährige in Berlin mit dem Fahrrad aufgebrochen (wir haben darüber berichtet), um nach 80 Tagen und 8000 Kilometer Taj Mahal zu erreichen – als Zeichen der Hoffnung für krebskranke Menschen und für mehr Aufmerksamkeit für die Krebsforschung.
Seitdem kämpft sich John durch Wind und Wetter, informiert seine Unterstützer täglich über seinen Instagram-Kanal „8000kmlive“ und meistert jede Herausforderung mit beeindruckender Energie und viel guter Laune. Doch nun ist etwas passiert, womit niemand gerechnet hatte: Sein Handy hat den Geist aufgegeben.
Der Speicher des nicht mehr ganz neuen Smartphones war schon lange am Limit. Jetzt funktioniert es gar nicht mehr. Für John ist das ein echtes Problem – schließlich dokumentiert er seine Reise, hält Kontakt zu Unterstützern und organisiert unterwegs seine gesamte Tour digital.
„Helfen macht happy“ – gilt auch bei Handyproblemen
Doch eines ist für ihn keine Option: Spendengelder für sich selbst zu verwenden. Denn sämtliche Einnahmen seiner Aktion sind für krebskranke Kinder und junge Erwachsene sowie für die Krebsforschung bestimmt. Keinen einzigen Euro davon möchte John für ein neues Handy ausgeben.
Deshalb springt jetzt EchtStuttgart ein.
Ein Antrieb für unser Online-Magazin ist das soziale Engagement. Motto: „Helfen macht happy“. Wir wollen deshalb John und uns auch happy machen, indem wir ihm ein neues Smartphone mit ausreichenden Speicherplatz finanzieren. Bereits seit dem Start der Tour gehen sämtliche Werbeerlöse des neu gegründeten Magazins auf Johns Spendenkonto. Wer ebenfalls bei dieser Aktion mitmachen will: Gegen Spenden gibt es bei uns eine kostenlose Werbefläche. Wir freuen uns natürlich auch über Unterstützung beim Handykauf. Schreibt uns schnell an: info@echt-stuttgart.de
Am Freitag wird Ulrike Weinz, Stiftungsvorständin der in Stuttgart angesiedelten Children Cancer Foundation, John das neue Handy in München persönlich überreichen. Dort will er gemeinsam mit vielen anderen Radfahrerinnen und Radfahrern bei einem Korso auf das Schicksal krebskranker Menschen aufmerksam machen.
John ist zum Symbol für Hoffnung und Durchhaltewillen geworden
John ist Botschafter der Children Cancer Foundation – und längst für viele Menschen ein Symbol für Mut, Hoffnung und Durchhaltewillen geworden.
Der Start seiner außergewöhnlichen Reise hatte bereits für Gänsehaut gesorgt. In der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin wurde John von rund 100 Radfahrern eskortiert. Gemeinsam zählten sie den Countdown herunter, bevor sein kleiner Bruder mit Leuchtmunition den Startschuss gab und seine Mutter eine Konfetti-Kanone zündete.
Johns Geschichte bewegt deshalb so viele Menschen, weil es eine Zeit gab, da war er als junger Kerl dem Tod näher als dem Leben. Er litt an einem seltenen Ewing-Sarkom und musste im Klinikum Stuttgart 14 Chemotherapie-Zyklen überstehen. Die entscheidende Operation fand am 8. Mai 2023 statt – exakt drei Jahre später startete er seine Herzensmission Richtung Indien.
Damals war er oft zu schwach, um Treppen zu steigen. Heute fährt er alleine mit dem Fahrrad durch 15 Länder.
Heute setzt sich John mit der Children Cancer Foundation dafür ein, Aufmerksamkeit für seltene Krebserkrankungen zu schaffen. Die Stiftung wurde vom Unternehmer und früheren Volleyball-Nationalspieler Friedhelm Gruber gegründet, nachdem dessen Patenkind an Leukämie erkrankt war. Seit Anfang des Jahres ist die Stiftung auch in Deutschland vertreten – mit einem Büro im Alten Waisenhaus in Stuttgart.
EchtStuttgart ist stolz, John Müller auf seinem Weg medial begleiten und unterstützen zu dürfen.
Weiterhin gute Reise, John!
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