Uwe Bogen
Launch in der Sansibar in Stuttgart
Neuer VfB-Marketingvorstand Karsten Petry: Erster Auftritt für Retro-Kollektion bei Breuninger
3. Juli 2026
Einen Tag nach Dienstantritt besteigt Karsten Petry, neuer Marketingvorstand des VfB und Nachfolger von Rouven Kasper, zum ersten Mal eine öffentliche Bühne im VfB-Kosmos: Mit Breuninger, Pepsi, Vereinslegenden und 150 Gästen feiert er emotional die neue Retro-Kollektion in der Sansibar.
Für Deutschland war die Fußball-WM mal wieder ruck-zuck vorbei. Was folgt, ist mal wieder ein Beben, das mal wieder zu einem neuen Bundestrainer führt. Umso schöner, dass sich nach der Blamage in Boston der Blick wieder in Stuttgart auf das richtet, was wirklich wichtig ist, was die Fans im Kessel heftig bewegt: auf unseren geliebten VfB. Und nein, den Sebastian Hoeneß bekommt der DFB von uns nicht!
Gemeinsam mit Pepsi haben die Cannstatter jetzt eine limitierte Retro-Kollektion vorgestellt, die Tradition und Streetwear auf lässige Weise verbindet. Gefeiert hat der VfB den Launch mit rund 150 geladenen Gästen in der Sansibar im Dorotheen-Quartier.
Am 1. Juli den Dienst beim VfB angetreten – und schon auf der Bühne
Erstmals auf einer Bühne für seinen neuen Arbeitgeber: Karsten Petry, der am 1. Juli seinen Dienst in Cannstatt als Marketingvorstand angetreten hat. Sein Vorgänger Rouven Kasper war vor einem halben Jahr zu FC Bayern gewechselt – so lange blieb die Stelle vakant. Petry kommt von der Deutschen Sporthilfe.
Dass Petry emotional reden kann – so ist das halt, wenn das Herz für den VfB schlägt – , hat er in der Sansibar bewiesen. Unter den Gästen: die VfB-Legenden Kevin Kurányi und Timo Hildebrand sowie Fabio Straub, CEO des Auktionshauses Nagel, Hofbräu-Chef Martin Alber, Felix Durchdewald, Marketingchef von Dinkelacker/Schwaben Bräu, und Kunsthändler Frank Zimmermann.
„Hey, hey 1893, hey, hey 1893!“ Fans kennen diesen Ruf, den Zehntausende anstimmen, und sie wissen ganz genau, was er bedeutet. 1893 ist das Gründungsjahr des VfB – aber auch Pepsi wurden 1893 gegründet. Die Pepsi-Cola, der Hauptkonkurrrent von Coca-Cola, wurde exakt im VfB-Entstehungsjahr von dem Apotheker Caleb Bradham in New Bern, North Carolina entwickelt.
Diese gemeinsame Geschichte bildet die Grundlage der Kooperation, die historische Wurzeln mit einem modernen Lifestyle verbindet.
Die limitierte Kollektion setzt bewusst auf Retro-Vibes statt klassischer Fanartikel. Zum Drop gehören eine Collegejacke, ein Longsleeve, Socken und ein exklusiver Fußball im Vintage-Look. Hochwertige Materialien, klassische Schnitte und liebevolle Details machen die Teile nicht nur stadiontauglich, sondern auch alltagstauglich – für alle, die ihre Liebe zum VfB auch abseits der Cannstatter Kurve zeigen möchten.
Unnützes Wissen:
Im Jahr 2025 erzielte Pepsi einen weltweiten Nettoumsatz von $93,9 Milliarden (ca. €84 Milliarden), während The Coca-Cola Company im selben Zeitraum auf einen Umsatz von $47,9 Milliarden kam.
Für Karsten Petry ist die Feier bei Breuninger einer seiner ersten Termine als neuer Vorstand Marketing und Vertrieb beim VfB Stuttgart. Damit ist der VfB-Vorstand mit Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und ihm nun wieder komplett.
Der neue VfB-Marketingvorstand hat sich viel vorgenommen
Der 50-Jährige hat sich viel vorgenommen, wie er erklärt:
- „Ich bin froh, jetzt Teil der großen VfB-Familie zu sein. Ich starte mit großer Vorfreude, Motivation und Ambition, denn unsere Haltung ,Zusammen voran‘ passt exakt zu meinem Verständnis von Weiterentwicklung: gemeinsam neue Potenziale entfalten, Exzellenz weiter ausbauen und den VfB als starke Marke aus der Heimat heraus in die Welt tragen.“
Für die neue Retro-Kollektion setzt die begleitende Kampagne für VfB und Pepsi „auf Authentizität“. Gedreht wurde unter anderem in einer Stuttgarter Traditionskneipe und rund um die MHP Arena. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Fußballkultur und Erinnerungen, die Generationen verbinden. Mit dabei sind VfB-Legenden wie Kevin Kurányi und Cacau, die der Kampagne zusätzlich eine emotionale Note verleihen.
„Genau so stelle ich mir eine gelungene Verbindung von Sponsoring und Merchandising vor“, sagt Kevin Kurányi. Besonders die Sweatjacke und das Trikot hätten ihn überzeugt. Er sei stolz, Teil eines Projekts zu sein, das die Identität beider Marken so authentisch zusammenbringe.
Auch Pepsi sieht in der Zusammenarbeit weit mehr als eine klassische Sponsoring-Aktion. „Mit dem VfB verbindet uns mehr als eine Partnerschaft – wir teilen eine Geschichte, die bis ins Jahr 1893 zurückreicht“, erklärt Julia Dobre, Marketing-Direktorin von Pepsi Deutschland. Genau diese Verbindung wolle man mit der Kollektion erlebbar machen.
Macht man ein Produkt rar, kann dies den Run darauf anstacheln. Wer eines der begehrten Teile tragen möchte, sollte nicht zu lange warten. Die Kollektion erscheint ausschließlich in limitierter Auflage – Nachschub ist nicht geplant.
Rot ist die prägende Farbe
VfB und Pepsi haben noch mehr Gemeinsamkeiten als das Gründungsjahr: Rot ist die prägende Farbe. Das Vereinswappen und viele Heimtrikots des VfB sowie das klassische Pepsi-Logo enthalten auffällige Rottöne (wenn auch Pepsi zusätzlich Blau und Weiß verwendet).
Und beide haben Höhen und Tiefen erlebt: Der VfB mit Meisterschaften, Abstiegen und Comebacks; Pepsi mit wechselnden Marktanteilen und Konkurrenz zu Coca-Cola..
Ihre gemeinsame Kollektion wird im Wert bestimmt deutlich besser dastehen als die Trikots der deutschen Nationalmannschaft. Heyhey, 1893!
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