Uwe Bogen
Radtour im Kampf gegen Krebs
UPDATE! „Jetzt beginnt das große Kapitel Asien“ – John Müller meldet sich aus Istanbul
14. Juni 2026
Jetzt in Istanbul angekommen, gönnt sich John Müller erstmals Ruhetage – sein Körper braucht Erholung, sein Fahrrad eine Reparatur. EchtStuttgart unterstützt seine Reise im Kampf gegen Krebs. Zum Taj Mahal sind es noch 5000 Kilometer. Ein Update einer außergewöhnlichen Tour.
8000 Kilometer hat er sich vorgenommen. 3000 Kilometer mit dem Fahrrad sind nun geschafft.
In Istanbul gönnt sich John Müller nach körperlich extrem fordernden Etappen von Berlin in die Türkei eine erste längere Pause. Der 26-jährige Krebsüberlebende, dem die Ärzte vor drei Jahre nur geringe Chancen zum Überleben gegeben hatten, versucht gerade, ein wenig zur Ruhe zu kommen – sein Körper braucht Erholung, und sein Fahrrad wird umfassend repariert.
Wer eine so extreme Form von Knochenkrebs überlebt hat, sieht die Welt mit anderen Augen. John will etwas zurückgeben. Und er weiß: Egoismus macht im Leben keinen Sinn. Man muss auch an anderen denken. Krebspatienten will John, der lange Zeit in Stuttgart gelebt hat, Mut machen.
Mit einem Handy von EchtStuttgart unterwegs
Unterstützt wird John auf seiner außergewöhnlichen Reise von EchtStuttgart. Unsere Leserinnen und Leser haben es mitverfolgt: Sein Anfang an berichten wir über die Tour. Unser Magazin, das sich das Motto „Helfen macht happy“ gegeben hat und sozialen Initiativen eine Plattform bietet, begleitet sein Projekt nicht nur mit Worten. Gemeinsam mit unseren Werbepartnern sammeln wir Spenden für John – die Einnahmen kommen krebskranken Menschen sowie der Krebsforschung zugute. Als Dankeschön erhalten unsere Partner kostenlose Werbeflächen bei uns.
Schon kurz nach dem Start gab es einen ersten Rückschlag: Johns Handy machte bereits in München schlapp. Damit seine beeindruckenden Berichte von unterwegs nicht abbrechen, hat EchtStuttgart ihm kurzerhand ein neues iPhone geschenkt. So kann er seine Reise weiterhin dokumentieren und seine Erlebnisse mit allen teilen.
Nun hat sich John aus Istanbul bei uns gemeldet.
Unsere Fragen: Alles gut bei dir, John? Wie geht es deinem Körper und deinem Rad nach 3000 Kilometer?
Seine Antwort:
- „Ich kann mich mittlerweile erholen in Istanbul und bin jetzt wohlauf. Mir tut jetzt auch nichts mehr weh, also auch nicht das Knie. Mein Körper war sehr erschöpft von dem kontinuierlichen Fahrradfahren ohne Pause. Es hat gut getan, einfach mal einen längeren Stopp zu machen und mein Fahrrad auch reparieren zu lassen. Meine Kassette wurde repariert, ich habe neue Reifen drauf bekommen und neue Bremsen, sodass ich jetzt die 5000 Kilometer in Angriff nehmen kann, die noch ausstehen.“
„In Georgien und Russland muss ich ganz andere Hürden nehmen“
Die Pause kommt für ihn zur richtigen Zeit. Nach vielen intensiven Kilometern ohne längere Unterbrechung hat sein Körper deutlich signalisiert, dass eine Erholung notwendig ist. Gleichzeitig nutzt er die Werkstattzeit, um sein Rad wieder voll einsatzfähig zu machen und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.
So blickt John auf die nächsten Etappen: „Ab jetzt wird es noch mal deutlich, deutlich turbulenter. Die Türkei ist eine ganz andere Kultur, und dann kommen auch noch Georgien und Russland. Da werden ganz andere Hürden kommen. Die Straßen werden vielleicht noch rauer, der Verkehr ist deutlich aggressiver und wilder. Und ohne die Sprache zu verstehen ist das noch mal eine ganz andere Situation.“
Auch kulturell erlebt er die Veränderungen sehr bewusst. „Hier in der Türkei merkt man, dass man wirklich Richtung Asien geht. Fünfmal am Tag wird hier über Lautsprecher zum Gebet gerufen – das ist etwas ganz anderes als in Europa. Istanbul ist genau der Schnittpunkt zwischen Europa und Asien. Jetzt beginnt das große Kapitel Asien, auf das ich mich riesig freue.“
Trotz aller Herausforderungen bleibt sein Ziel klar: die Reise zum Taj Mahal in Indien. Unterwegs möchte er weiterhin Menschen mit seiner Geschichte erreichen – insbesondere Krebspatienten, die er immer wieder in Kliniken besucht und ihnen zeigt, was man nach einer schweren Erkrankungen machen kann.
EchtStuttgart begleitet John weiterhin auf seinem Weg und berichtet regelmäßig über seine Fortschritte und Erlebnisse auf der Route Richtung Osten. Gute Reise weiterhin, John!
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