Uwe Bogen

Pop-Spektakel bei den Jazz Open

Wow, wie die spanischen Medien jubeln! Das erwartet die Fans bei Katy Perry in Stuttgart

8. Juli 2026

Eine bombastische Show voller Farben mit ihren größten Hits: Katy Perry kommt aus Madrid, um bei den Jazz Open am Mittwoch zu singen. EchtStuttgart hat die spanischen Konzertkritiken studiert. Wow, da kommt was auf uns zu! Wird wohl eine geile Party! Ist Justin Trudeau dabei?

Katy Perry und Dagny spielen am Mittwoch bei den Jazz Open. Foto: Jazz Open

Wenn Katy Perry am Mittwochabend auf dem Schlossplatz die Bühne der Jazz Open betritt, dürfen sich die Fans offenbar auf ein echtes Spektakel freuen. Der US-Popstar macht auf  Europa-Tour Station in Stuttgart. Zuvor begeisterte sie das Publikum bei Festivals in Santiago de Compostela und Madrid – und die spanische Presse überschlägt sich geradezu mit Lob.

EchtStuttgart hat die Kritiken von Künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzen lassen.

„Ein Pop-Vergnügungspark“

Die renommierte Zeitung La Voz de Galicia beschreibt Perrys Auftritt beim Festival „O Son do Camiño“ als „Pop-Vergnügungspark“. Gemeint ist eine Show voller Farben, aufwendiger Kostüme, spektakulärer Effekte und großer Hits. Die Kritiker loben vor allem das hohe Tempo der rund 90-minütigen Show: Keine Längen, stattdessen ein Feuerwerk aus Musik, Humor und perfekter Unterhaltung.

Besonders hervorgehoben werden Perrys Bühnenpräsenz und ihre Fähigkeit, das Publikum vom ersten Song an mitzureißen.

Selbst erkältet überzeugte sie

Auch beim Festival Río Babel in Madrid fiel das Urteil eindeutig aus. Obwohl Katy Perry nach eigenen Angaben erkältet war, sei ihr das auf der Bühne kaum anzumerken gewesen. Die spanischen Medien loben ihre Energie und ihre Spielfreude.

Mit Klassikern wie „California Gurls“, „Teenage Dream“, „Dark Horse“, „Roar“, „Firework“ und „I Kissed a Girl“ sorgte sie für eine durchgehende Party-Stimmung. Dazu präsentierte sie neue Songs und suchte immer wieder den direkten Kontakt mit ihren Fans.

Für einen der emotionalsten Momente sorgte eine spontane akustische Version von „Unconditionally“, nachdem ein Fan den Song gewünscht hatte. „Die spanischen Fans bekommen immer, was sie wollen“, scherzte Perry – und spielte den Titel kurzerhand.

Witze über die Pride in Madrid: „War so laut, konnte kaum  schlafen“

Auch zwischen den Songs zeigte sich die Sängerin bestens aufgelegt. Sie machte Witze über die Feiern zum Madrid Pride. So laut sei es gewesen, dass sie kaum schlafen konnte. Der 41-Jährige, die bei der Eröffnung der Fußball-WM aufgetreten ist, sagte, die  Zuschauer in Santiago seien bisher das beste Publikum ihrer Festival-Tour gewesen ,– woraufhin die Fans in Madrid noch lauter wurden,  um zu beweisen, dass sie noch besser sind. Passen Sie auf, Frau Perry,  in Stuttgart ist das Publikum am allerbesten. Nur wenn die Performance mittelmäßig ist wie bei Nina Chuba bleiben wir etwas zurückhaltend.

Gute Aussichten für Stuttgart

Die spanischen Kritiken unterscheiden sich deutlich von manchen internationalen Stimmen, die ihre Welttour zuletzt kritischer bewertet hatten. In Spanien überwiegt ein ganz anderes Bild: eine energiegeladene Entertainerin, die ihr Publikum mit einer aufwendig produzierten Show, viel Humor und ihren größten Hits begeistert.

Alles spricht also dafür, dass sich die Besucher der Jazz Open am Mittwochabend auf dem Schlossplatz auf ein bombastisches Pop-Konzert freuen dürfen. Das Konzert beginnt am Abend, als Support steht die norwegische Sängerin Dagny auf der Bühne.

Kommt Justin Trudeau mit nach Stuttgart?

Ob Katy Perrys Partner Justin Trudeau sie nach Stuttgart begleitet, ist nicht bekannt. Bei ihren jüngsten Auftritten in Spanien war der ehemalige kanadische Premierminister jedenfalls nicht öffentlich zu sehen.

Trotzdem spielte er in der Show eine besondere Rolle: Während des Songs „Never Really Over“ erschien auf einer riesigen Smartphone-Attrappe auf der Bühne eine Reihe eingehender Anrufe. Katy Perry „drückte“ nacheinander die Anrufe ihrer Ex-Partner weg – darunter Orlando Bloom, John Mayer, Russell Brand und Diplo. Erst als „JPJT“ – die Initialen von Justin Pierre James Trudeau – auf dem Display erschien, nahm sie den Anruf mit einem Lächeln an. Diese liebevolle Einlage sorgte in Spanien für viel Applaus und gehörte danach  zu den meistdiskutierten Momenten des Konzerts.

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Illustration von Stuttgart
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