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Das große Erklärstück

Stuttgart 21, einfach erklärt

Der neue Hauptbahnhof sollte 2019 fertig sein. Jetzt ist es Dezember 2031 – und das Projekt kostet fast sechsmal so viel wie zuerst gedacht. Was gebaut wird, wann welcher Teil kommt, was es kostet und wie es so weit kam: alles auf einer Seite.

Stand: 11. September 2026 · Grundlage: Stufenplan der Deutschen Bahn vom 26. Juni 2026

Ankünfte · Stuttgart Hbf (tief)
  1. Dez. 2019Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2009 · Finanzierungsvertragfällt aus
  2. 2020Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2012 · erste Verschiebungfällt aus
  3. 2021Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2013 · Kostenrahmen 6,5 Mrd.fällt aus
  4. Dez. 2025Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2018 · Kostenrahmen 8,2 Mrd.fällt aus
  5. Dez. 2026Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2024 · Testbetrieb ab Ende 2025fällt aus
  6. Mitte 2027Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2025 · Vollbetrieb, Teilstart Ende 2026fällt aus
  7. Dez. 2031Stuttgart Hbf (tief)angekündigt 2026 · neuer Stufenplanvoraussichtlich

Verspätung gegenüber dem Plan von 2009: rund 12 Jahre. Seit dem ursprünglichen Termin sind Tage vergangen.

Bauzeit bisher Tage seit dem 2. Februar 2010
Kostenprognose 14,5Mrd. € 1995 waren es 2,45 Mrd. €
Bis zur Eröffnung Tage gerechnet bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2031
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Der Fahrplan bis zur Fertigstellung

Stuttgart 21 geht nicht an einem Tag in Betrieb, sondern in Etappen. So sieht der Stufenplan aus, den die Bahn am 26. Juni 2026 vorgestellt hat.

  1. Dezember 2027

    Abkürzung durch den Bonatzbau

    Der Weg zwischen Innenstadt und Bahnhof führt dann durch den Bonatzbau und über das Dach des neuen Bahnhofs – kürzere Wege, lange bevor der erste Zug unten hält. 2028 folgen Läden und Service im Bonatzbau.

  2. Dezember 2030

    Fernbahnhof am Flughafen

    Der neue Bahnhof am Flughafen geht in Betrieb – zunächst mit Regionalzügen Richtung Reutlingen, Tübingen und Ulm. Die Verbindung zum Hauptbahnhof folgt 2031.

  3. Dezember 2031

    Der neue Hauptbahnhof öffnet

    Fernverkehr und große Teile des Regionalverkehrs halten im unterirdischen Durchgangsbahnhof. Züge von und nach Bad Cannstatt fahren zunächst noch in den alten Kopfbahnhof.

  4. Frühjahr 2032

    Die Gäubahn endet in Vaihingen

    Züge der Gäubahn fahren dann nicht mehr bis in die Innenstadt, sondern enden in Stuttgart-Vaihingen. Weiter geht es mit der S-Bahn.

  5. Mitte 2032

    Letzter Zug im Kopfbahnhof

    Der alte Kopfbahnhof geht außer Betrieb. Im Juli 2032 starten die digitalisierte, verlängerte S-Bahn-Stammstrecke und die neue S-Bahn-Station Mittnachtstraße/Rosenstein.

  6. Dezember 2033

    Pfaffensteigtunnel – Endstation

    Der Pfaffensteigtunnel bindet die Gäubahn über den Flughafen an Stuttgart 21 an. Stuttgart–Zürich wird dadurch rund 15 Minuten schneller. Damit ist der Stufenplan komplett.

Dezember-Termine sind jeweils auf den regulären Fahrplanwechsel bezogen. Die Markierung „nächster Halt“ setzt sich automatisch.

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Was kostet Stuttgart 21?

  1. 19952,45 Mrd. €Machbarkeitsstudie
  2. 19982,6 Mrd. €aktualisierte Schätzung
  3. 20042,81 Mrd. €Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
  4. 20085,08 Mrd. €Schätzung des Landes (plus Risikofonds)
  5. 20094,53 Mrd. €Finanzierungsvertrag inkl. Puffer
  6. 20124,7 Mrd. €Bestandsaufnahme der Bahn
  7. 20136,53 Mrd. €Finanzierungsrahmen aufgestockt
  8. 20188,2 Mrd. €Finanzierungsrahmen erhöht
  9. 20229,15 Mrd. €Gesamtwertumfang (plus Vorsorge)
  10. 202311,45 Mrd. €Kostenrahmen
  11. 202614,5 Mrd. €Gesamtwertprognose der Bahn

Offizielle Schätzungen bzw. Kostenrahmen in Milliarden Euro, nicht inflationsbereinigt. 2026: Gesamtwertprognose der Bahn vom 26.06.2026.

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So viel teurer ist die aktuelle Prognose als die erste Schätzung von 1995. Gegenüber dem Finanzierungsvertrag von 2009 sind es rund 10 Milliarden Euro mehr.

Und wer bezahlt das?

Den 2009 vereinbarten Rahmen tragen die Projektpartner gemeinsam. Für alles darüber hinaus wollte die Bahn Land, Stadt, Region und Flughafen beteiligen und klagte. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies die Klage im Mai 2024 ab, der Verwaltungsgerichtshof bestätigte das am 1. August 2025 – unanfechtbar. Die Mehrkosten trägt die Bahn allein.

Stuttgart 21 in Zahlen: Baubeginn 2010, ursprünglich geplante Eröffnung 2019, neuer Hauptbahnhof laut Stufenplan im Dezember 2031, letzte Stufe 2033. Kostenprognose: 14,5 Milliarden Euro (1995: 2,45 Milliarden). Quelle: echtstuttgart.de/specials/stuttgart-21/

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Die Geschichte in Kürze

Dreißig Jahre, zwei Gerichtsinstanzen, eine Volksabstimmung und ein Tag, den Stuttgart nicht vergisst.

  1. Die Idee

    Bahn, Land und Stadt stellen das Projekt vor: Der oberirdische Kopfbahnhof soll unter die Erde – als Durchgangsbahnhof, quer zum bisherigen.

  2. Erste Rechnung

    Eine Machbarkeitsstudie beziffert die Kosten auf 2,45 Milliarden Euro.

  3. Der Entwurf

    Christoph Ingenhoven gewinnt den Architekturwettbewerb – einstimmig, aus 126 Einsendungen. Sein Markenzeichen: Kelchstützen mit runden Lichtaugen.

  4. Der Vertrag

    Im April unterzeichnen die Projektpartner den Finanzierungsvertrag: 4,526 Milliarden Euro inklusive Puffer, Eröffnung geplant für 2019.

  5. Baubeginn

    Am 2. Februar beginnen offiziell die Bauarbeiten. Die Proteste, die seit Jahren laufen, wachsen zur Massenbewegung.

  6. Schwarzer Donnerstag

    Bei der Räumung des Schlossgartens für Baumfällungen setzt die Polizei Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Tausende Demonstrierende ein. Hunderte werden verletzt – die Zahlen gehen je nach Quelle weit auseinander. Dietrich Wagner verliert durch einen Wasserwerferstrahl fast vollständig sein Augenlicht. In der Nacht fallen rund 25 Bäume.

  7. Die Schlichtung

    Unter Heiner Geißler streiten Gegner und Befürworter wochenlang live im Fernsehen. Sein Schlichterspruch: weiterbauen, aber nachbessern – und die Leistungsfähigkeit per Stresstest nachweisen.

  8. Machtwechsel

    Nach der Landtagswahl regiert Grün-Rot, Winfried Kretschmann wird erster grüner Ministerpräsident. Die Koalition vereinbart eine Volksabstimmung.

  9. Der Stresstest

    Die Bahn legt ihre Simulation vor, geprüft vom Schweizer Büro SMA: 49 Züge in der Spitzenstunde seien möglich. Kritiker halten die Annahmen bis heute für zu optimistisch.

  10. Volksabstimmung

    58,9 Prozent stimmen gegen den Ausstieg des Landes aus der Finanzierung, die Beteiligung liegt bei 48,3 Prozent. Das Projekt läuft weiter.

  11. Erste große Kostenrunde

    Der Finanzierungsrahmen steigt auf bis zu 6,5 Milliarden Euro, die Eröffnung rückt auf 2021.

  12. Die nächste

    8,2 Milliarden Euro, Eröffnung jetzt Ende 2025.

  13. Ulm ist schon da

    Die Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm, das Schwesterprojekt, geht in Betrieb.

  14. Die letzte Kelchstütze

    Am 3. Juni wird die letzte der 28 Kelchstützen betoniert. Der Rohbau der Bahnhofshalle ist damit fertig.

  15. 11,45 Milliarden

    Der Kostenrahmen liegt jetzt bei 11,453 Milliarden Euro.

  16. Die Bahn verliert vor Gericht

    Das Verwaltungsgericht Stuttgart weist die Klage der Bahn ab, die Projektpartner an den Mehrkosten zu beteiligen.

  17. Endgültig

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigt: Die Bahn trägt die Mehrkosten allein. Der Beschluss ist unanfechtbar.

  18. Die Revision

    Die geplante Teileröffnung Ende 2026 wird abgesagt. Die neue Bahnchefin Evelyn Palla lässt das Projekt von der Konzernrevision durchleuchten.

  19. Der neue Plan

    Die Bahn stellt einen Stufenplan bis 2033 vor, der Hauptbahnhof soll im Dezember 2031 öffnen. Neue Kostenprognose: 14,5 Milliarden Euro. Palla: „Ich bin erschüttert über die Ergebnisse der Konzernrevision.“

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Die wichtigsten Fragen

18 Fragen, kurz beantwortet. Jede Frage hat einen eigenen Link zum Teilen.

Das Projekt

01Was ist Stuttgart 21 überhaupt?

Stuttgart 21 baut den Bahnknoten Stuttgart um. Der oberirdische Kopfbahnhof mit 17 Gleisen, in dem jeder Zug wenden muss, wird durch einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit 8 Gleisen ersetzt – um 90 Grad gedreht zum heutigen Bahnhof. Dazu kommen rund 57 Kilometer neue Strecken, ein großer Teil davon im Tunnel, und ein neuer Fernbahnhof am Flughafen. Stuttgart 21 ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm.

02Warum wird der Hauptbahnhof umgebaut?

Die Befürworter nennen drei Gründe: Im Durchgangsbahnhof müssen Züge nicht mehr wenden, viele Verbindungen werden umsteigefrei und schneller – zum Flughafen etwa in rund acht Minuten. Die Strecke schließt direkt an die Schnellfahrstrecke nach Ulm an. Und auf den frei werdenden Gleisflächen mitten in der Stadt entsteht ein neues Quartier.

03Wer baut – Stadt, Land oder Bahn?

Bauherrin ist die Deutsche Bahn, genauer ihre Tochter DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH. Finanziert wurde der 2009 vereinbarte Rahmen von mehreren Projektpartnern gemeinsam – neben der Bahn unter anderem vom Land, der Stadt Stuttgart, dem Verband Region Stuttgart und dem Flughafen.

04Wie wird der neue Bahnhof aussehen?

Der Entwurf stammt von Christoph Ingenhoven. Die über 400 Meter lange Bahnsteighalle liegt unter der Erde, getragen von 28 Kelchstützen mit bis zu 32 Metern Durchmesser. Durch runde Glasöffnungen in ihrer Mitte, die Lichtaugen, fällt Tageslicht bis auf die Bahnsteige. Der historische Bonatzbau bleibt als Empfangsgebäude erhalten.

05Was hat die Strecke Wendlingen–Ulm damit zu tun?

Sie ist das Schwesterprojekt. Die Schnellfahrstrecke ist seit Dezember 2022 in Betrieb und verkürzt die Fahrt nach Ulm deutlich. Ihre volle Wirkung entfaltet sie aber erst, wenn Stuttgart 21 samt Flughafenanbindung fertig ist.

Zeitplan

06Wann ist Stuttgart 21 fertig?

Nach dem Stufenplan der Bahn vom 26. Juni 2026 öffnet der neue Hauptbahnhof im Dezember 2031. Ganz fertig ist das Projekt mit der letzten Stufe, dem Pfaffensteigtunnel, im Dezember 2033. Erste Verbesserungen gibt es schon vorher: Ab Dezember 2027 führt eine Abkürzung durch den Bonatzbau, ab Dezember 2030 fährt der Fernbahnhof am Flughafen.

07Warum wurde der Termin so oft verschoben?

Bei Baubeginn war 2019 geplant. Als Gründe für die jüngste Verschiebung nennt die Bahn: Die Digitalisierung des Bahnknotens ist komplexer als erwartet, Planungsprozesse waren nicht ausgereift genug, ein Technikgebäude von 2013 entspricht nicht mehr dem Bedarf, und auf eine geänderte Norm bei der Stromversorgung wurde zu spät reagiert. Früher kamen unter anderem Fachkräftemangel und Verzögerungen beim Innenausbau dazu.

08Was ändert sich bis dahin für mich?

Bis Dezember 2031 fahren die Züge weiter im alten Kopfbahnhof. Ab Dezember 2027 wird der Weg zwischen Königstraße und Bahnhof kürzer, weil er durch den Bonatzbau führt. Wer von oder nach Bad Cannstatt fährt, nutzt den Kopfbahnhof noch bis Mitte 2032.

09Was passiert mit der Gäubahn?

Ab Frühjahr 2032 endet die Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen, weiter geht es mit der S-Bahn. Erst mit dem Pfaffensteigtunnel im Dezember 2033 wird sie über den Flughafen an den neuen Hauptbahnhof angebunden. Die Fahrt Stuttgart–Zürich soll dann rund 15 Minuten kürzer werden.

10Und die S-Bahn?

Im Juli 2032 gehen die digitalisierte und verlängerte S-Bahn-Stammstrecke und die neue S-Bahn-Station Mittnachtstraße/Rosenstein in Betrieb.

Kosten & Streit

11Wie teuer wird Stuttgart 21?

Die erste Machbarkeitsstudie 1995 kam auf 2,45 Milliarden Euro. Der Finanzierungsvertrag von 2009 sah 4,526 Milliarden inklusive Puffer vor. Im Juni 2026 hat die Bahn ihre Prognose auf 14,5 Milliarden Euro angehoben – rund drei Milliarden mehr als zuvor und fast sechsmal so viel wie die erste Schätzung.

12Wer zahlt die Mehrkosten?

Die Bahn. Sie wollte die Projektpartner an den Kosten über dem Finanzierungsvertrag beteiligen und hat geklagt. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies die Klage im Mai 2024 ab, der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg bestätigte das am 1. August 2025. Der Beschluss ist unanfechtbar.

13Was war der Schwarze Donnerstag?

Am 30. September 2010 räumte die Polizei den Mittleren Schlossgarten, damit dort Bäume für die Baustelle gefällt werden konnten. Sie setzte Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Tausende Demonstrierende ein, darunter viele Schülerinnen und Schüler. Hunderte wurden verletzt, Dietrich Wagner verlor fast vollständig sein Augenlicht. Der Tag gilt bis heute als Wendepunkt im Streit um das Projekt.

14Wie ging die Volksabstimmung aus?

Am 27. November 2011 stimmte Baden-Württemberg über ein Gesetz ab, mit dem das Land aus der Finanzierung aussteigen sollte. 58,9 Prozent stimmten dagegen, die Beteiligung lag bei 48,3 Prozent. Damit wurde weitergebaut.

15Hat der neue Bahnhof weniger Kapazität als der alte?

Das ist einer der großen Streitpunkte. Der Stresstest der Bahn von 2011 kam auf 49 Züge in der Spitzenstunde, der Kopfbahnhof bewältigte damals 37. Kritiker, darunter der Verkehrswissenschaftler Ingo Hansen, halten die Annahmen für zu optimistisch, etwa bei den Haltezeiten. Die Bahn verweist darauf, dass im Durchgangsbahnhof Züge nicht mehr wenden und sich seltener kreuzen. Endgültig beantworten wird das erst der Betrieb.

16Was hat das Grundwasser mit dem Streit zu tun?

Stuttgart sitzt auf einem der größten Mineralwasservorkommen Europas. Kritiker fürchteten, die tiefe Baugrube könnte die Quellen in Bad Cannstatt und Berg gefährden. Während des Baus wird das Grundwasser deshalb abgepumpt, aufbereitet und wieder in den Boden geleitet.

Und danach?

17Was wird aus dem Bonatzbau?

Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude von Paul Bonatz, gebaut zwischen 1914 und 1928, bleibt stehen – die Seitenflügel wurden für den Neubau abgerissen. Ab Dezember 2027 führt der Weg zu den Zügen durch den Bonatzbau, 2028 folgen Läden und Service.

18Was passiert mit den frei werdenden Gleisflächen?

Auf rund 85 Hektar entsteht das Rosensteinquartier mit über 5.000 Wohnungen, Gewerbe, Kultur und einer Erweiterung des Rosensteinparks. Für Gleisabbau, Altlasten und Erschließung sind nach der Stilllegung rund vier Jahre veranschlagt. Weil der Kopfbahnhof erst Mitte 2032 schließt, verschiebt sich auch das Quartier.

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Und was kommt nach dem Kopfbahnhof?

Wenn Mitte 2032 der letzte Zug aus dem Kopfbahnhof rollt, wird hinter dem Bonatzbau Platz frei: 85 Hektar Gleisfeld mitten in der Stadt.

Dort soll das Rosensteinquartier entstehen – mit 5.000+ Wohnungen, Gewerbe, Kultur, Bildung und einer Erweiterung des Rosensteinparks. Der städtebauliche Wettbewerb ist entschieden, die Bürgerbeteiligung gelaufen.

Bis dort gebaut wird, dauert es aber: Für Gleisabbau, Altlasten und Erschließung sind nach der Stilllegung rund vier Jahre eingeplant.

Bonatzbau Rosensteinquartier heutiges Gleisvorfeld