EchtStuttgart zum Hören
67 Folgen „Schlaflos im Kessel“ – jetzt ist EchtStuttgart zu Gast. Michael Bofinger spricht mit Uwe Bogen über Promis, Journalismus, soziales Engagement und ein junges Magazin, das in Stuttgart immer mehr bewegt.
Seit Montag ist sie online – und wir können nur sagen: Hört rein! Es lohnt sich. In der neuen Folge des Podcasts „Schlaflos im Kessel“ ist Uwe Bogen, Redaktionsleiter von EchtStuttgart, zu Gast bei Michael Bofinger.
Entstanden ist ein ausführliches, offenes und vor allem sehr amüsantes Gespräch. Es wurde viel erzählt und noch mehr gelacht. Dabei geht es um die gemeinsame Liebe zu Stuttgart, um viele Jahre Journalismus – und natürlich ausführlich um EchtStuttgart und die Idee hinter unserem neuen Online-Magazin.
Gerade einmal wenige Monate ist EchtStuttgart alt. Doch längst zeigt sich, dass das Magazin in der Stadt an Reichweite und Relevanz gewinnt. Geschichten, die zuerst bei uns stehen, werden zum Stadtgespräch und später von anderen Medien aufgegriffen. EchtStuttgart taucht in Pressespiegeln auf und wird in Politik, Verwaltung und bei vielen Menschen wahrgenommen, die Stuttgart prägen.
Im Podcast erzählt Uwe Bogen, warum er sich nach vielen Jahren im Pressehaus einen Traum erfüllen und noch einmal etwas Neues wagen wollte.
Dabei geht es nicht darum, möglichst laut die nächste Schlagzeile herauszuhauen. Wir wollen Geschichten erzählen, die Stuttgart bewegen, die Menschen nahe gehen – und die im besten Fall etwas bewirken.
Für die Werbung zur neuen Folge hat sich Podcast-Host Michael Bofinger etwas Besonderes einfallen lassen. Er postete zahlreiche Fotos, die Uwe Bogen im Laufe seiner journalistischen Karriere gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten zeigen.
Doch im Gespräch mit Bofinger macht er deutlich: Der Promi-Faktor allein hat ihn journalistisch nie besonders interessiert.
Entscheidend sei etwas anderes: Die Geschichte muss gut sein. Ob darin ein weltbekannter Star vorkommt oder ein Mensch, dessen Namen zuvor kaum jemand kannte, spiele keine Rolle. Manchmal sind es gerade die vermeintlich kleinen Geschichten, die besonders große Wirkung entfalten.
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Und noch etwas hat sich verändert. Heute, sagt Uwe Bogen im Podcast, sei ihm etwas wichtiger geworden als die Begegnung mit prominenten Menschen: soziales Engagement.
Genau das soll bei EchtStuttgart einen festen Platz haben. Unter dem Motto „Helfen macht happy“ wollen wir sozialen Initiativen eine Plattform geben. Aber nicht nur das. Wenn wir helfen können, wollen wir selbst mit anpacken.
Zwei große Aktionen haben bereits gezeigt, was damit gemeint ist – und beide sind in Stuttgart zum Stadtgespräch geworden.
Da war die bewegende Geschichte um die Radio-Legende Rainer Nitschke. EchtStuttgart rief zu Spenden auf, um ihm nach schwierigen letzten Lebensjahren eine würdevolle Beisetzung in seiner Heimatstadt zu ermöglichen. Die Anteilnahme war riesig.
Und da ist John Müller, der nach seiner überstandenen Krebserkrankung Tausende Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Taj Mahal gefahren ist, um auf das Thema Krebs aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln.
EchtStuttgart hat ihn auf seinem außergewöhnlichen Weg begleitet, unterstützt und nach seiner Rückkehr gemeinsam mit der CCF Children Cancer Foundation zu einem Kinoabend ins Atelier am Bollwerk eingeladen.
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Solche Geschichten zeigen, wohin wir mit EchtStuttgart wollen: nicht nur zuschauen und berichten, sondern Menschen zusammenbringen und dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird.
Natürlich bleibt EchtStuttgart ein journalistisches Medium. Wir wollen früh wissen, worüber die Stadt morgen spricht. Wir wollen recherchieren, nachfragen, entdecken, unterhalten und auch kritisch sein.
Gleichzeitig soll EchtStuttgart im Alltag immer nützlicher werden. Mit dem Stuttgart-Check, dem Kessel-Quiz, dem Stuttgart-Preis-Index, Wetter, Veranstaltungstipps, der Tagesseite, Unnützem Stuttgartwissen und weiteren Angeboten bauen wir unseren Service kontinuierlich aus.
Doch neben Reichweiten, exklusiven Geschichten und neuen digitalen Angeboten gibt es einen Anspruch, der mindestens genauso wichtig ist: Wir wollen dazu beitragen, Stuttgart ein bisschen menschlicher zu machen.
Wer dabei ein schweres Grundsatzgespräch über die Zukunft des Lokaljournalismus erwartet, kennt Michael Bofinger und Uwe Bogen schlecht.
Die beiden sind Stuttgart-Fans, Netzwerker und Geschichtenerzähler. Entsprechend locker geht es zu. Es wird zurückgeblickt, diskutiert, erzählt – und sehr viel gelacht.
Michael Bofinger hatte sich akribisch vorbereitet und einen ganzen Ordner voller Notizen dabei. So entwickelte sich ein Gespräch mit überraschenden Erinnerungen, persönlichen Geschichten und einigen Momenten, bei denen auch der Gast selbst nicht wusste, was der Gastgeber als Nächstes aus seinem Archiv zaubern würde.
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Dass Uwe Bogen schnell und einer der bestvernetzten Journalisten Stuttgarts sei, habe er schon lange gewusst, sagt Michael Bofinger am Montag, kurz, nachdem die Folge online gegangen ist. Was ihn bei EchtStuttgart aber ebenfalls beeindrucke, sei die Qualität des gesamten Teams.
Bofinger lobt ausdrücklich die Online-Gestaltung und die journalistische Aufbereitung des jungen Magazins. Hinter dem Erfolg stehe eben nicht nur ein bekanntes Gesicht, sondern eine Mannschaft, die das Projekt mit Ideen, Können und viel Stuttgart-Leidenschaft vorantreibe.
Ein Lob, das Uwe Bogen gern an seine Kolleginnen und Kollegen weitergibt:
„Ja, wir haben das beste Team der Welt. Lauter großartige Menschen, dazu noch meine best friends und absolute Stuttgart-Fans – deshalb ist EchtStuttgart mehr Spaß als Arbeit.“
Die neue Folge von „Schlaflos im Kessel“ mit Uwe Bogen ist seit Montag online.
Wer wissen möchte, wie EchtStuttgart entstanden ist, warum das junge Magazin in kurzer Zeit so erfolgreich geworden ist, was ein Journalist in vielen Berufsjahren erlebt hat und warum ihn nun helfen happy macht, sollte reinhören. Und wer einfach Lust auf ein sehr unterhaltsames Gespräch zweier Stuttgart-Verrückter hat, ebenfalls.
Also: Kopfhörer auf und rein in den schlaflosen Kessel-Sound.
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