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Stuttgarter Gastronom meldet sich zu Wort

Nach lebensgefährlichem Angriff: Michael Wilhelmer überwältigt von der Anteilnahme


Uwe Bogen 2 Min. Lesezeit News

Er hatte großes Glück im Unglück: Nach der Glas-Attacke in einem Freiburger Club meldet sich Michael Wilhelmer erneut gegenüber EchtStuttgart zu Wort. Der 56-Jährige zeigt sich tief bewegt von der großen Anteilnahme und dankbar, dass er die Attacke überstanden hat. Zu den laufenden Ermittlungen möchte er sich nicht äußern.

Der Gastronom Michael Wihelmer bedankt sich für die große Anteilnahme. Foto: Instagram/michael_wilhelmer

Es sind Tage, die Michael Wilhelmer wohl nie vergessen wird. Was als schönes Fußballwochenende mit Freunden in Freiburg geplant war, endete für den bekannten Stuttgarter Gastronomen mit schweren Verletzungen  am Hals und an der Stirn, einer Notoperation und einem gewaltigen Schock.

Inzwischen ist Wilhelmer zurück aus dem Krankenhaus. Bereits einen Tag nach der Operation durfte er zurück nach Stuttgart Und erst jetzt wird ihm offenbar richtig bewusst, welche Dimensionen der Vorfall angenommen hat.

Gegenüber EchtStuttgart spricht er von einer gewaltigen Welle der Aufmerksamkeit und Anteilnahme, die ihn seit Montag erreiche. Vor allem aber empfinde er große Dankbarkeit. Er habe unglaubliches Glück im Unglück gehabt, sagt der 56-Jährige.

„Überwältigt von der Anteilnahme“

Besonders berührt zeigt sich Wilhelmer von den zahlreichen Nachrichten, die ihn seit Bekanntwerden des Angriffs erreichen. Menschen aus seinem persönlichen Umfeld, Freunde und langjährige Wegbegleiter meldeten sich bei ihm und erkundigten sich nach seinem Befinden.

Die vielen liebevollen und aufmunternden Worte bedeuteten ihm sehr viel. Von dieser enormen Anteilnahme sei er regelrecht überwältigt, lässt er uns  wissen.

Für einen Mann, der sonst als Gastgeber, Wasenwirt und Veranstalter meist selbst im Mittelpunkt großer Gesellschaften steht, sind es diesmal die Menschen um ihn herum, die ihm Kraft geben.

Polizei ermittelt – Wilhelmer bittet um Verständnis

Über die Hintergründe der Attacke möchte sich der Gastronom derzeit nicht äußern. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen könne und dürfe er keine weiteren Angaben machen. Dafür bitte er ausdrücklich um Verständnis.

Zugleich betont Wilhelmer, dass die Freiburger Polizei ihr Bestes tue. Schon unmittelbar nach dem Vorfall hatte er sich öffentlich bei den Beamten bedankt, die nach seinen Angaben sehr schnell vor Ort gewesen seien.

Wer hinter dem Angriff steckt und was ihn ausgelöst hat, ist bisher nicht geklärt.

Michael Wilhelmer nach Glas-Attacke in Freiburg: „Ich habe das meiste überstanden“

Angriff mit zerbrochenem Champagnerglas

In der Nacht auf Sonntag war der Stuttgarter Gastronom im Freiburger Club „Karree“ mit einem zerbrochenen Champagnerglas am Hals schwer verletzt worden. 

In der Freiburger Universitätsklinik musste der Gastronom notoperiert werden. Nach seinen Berichten hat ein   Mann die stark blutende Wunde zugedrückt und ihm damit möglicherweise das Leben gerettet..

Erst das neue Amici gefeiert, dann der Schock

Noch am Donnerstagabend hatte Wilhelmer bei der Präsentation seines frisch umgebauten Amici im Stuttgarter Zeppelin-Carré zahlreiche Freunde, Gastronomen und Wegbegleiter begrüßt. Die Wiedereröffnung war für ihn ein besonderer Moment.

Nur wenige Tage später ging es plötzlich nicht mehr um Gastronomie, Veranstaltungen oder neue Projekte, sondern um seine Gesundheit und möglicherweise sogar um sein Leben.

Dass die Attacke für ihn vergleichsweise glimpflich ausgegangen ist, weiß Wilhelmer offenbar sehr zu schätzen.

Und so steht nach den dramatischen Ereignissen vor allem eines im Vordergrund: die Erleichterung, dass er wieder zu Hause ist – und die Dankbarkeit gegenüber all jenen Menschen, die in diesen Tagen an ihn denken.

EchtStuttgart wünscht Michael Wilhelmer weiterhin gute Genesung.

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Uwe Bogen

Uwe Bogen

Uwe Bogen, Redaktionsleiter von EchtStuttgart, Buchautor und Stuttgart-Kenner, gilt seit vielen Jahren als einer der bestvernetzten Journalisten Stuttgarts. Immer wieder bringt er Hintergründe ans Licht, lange bevor sie öffentlich bekannt werden. Seine Fans schätzen seinen unverwechselbaren Schreibstil und seine Stuttgart-Liebe. In Stuttgart geboren und aufgewachsen, studierte er in Tübingen und ist seiner Heimatstadt bis heute eng verbunden. Als Reporter prägt er seit vielen Jahren die publizistische Landschaft in Stuttgart. Uwe Bogen ist Autor von bisher 21 Büchern, Mitherausgeber des Lokalteil-Verlags sowie Initiator des Geschichtsprojekts Stuttgart-Album.

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Inhaltsverzeichnis
  1. „Überwältigt von der Anteilnahme“
  2. Polizei ermittelt – Wilhelmer bittet um Verständnis
  3. Angriff mit zerbrochenem Champagnerglas
  4. Erst das neue Amici gefeiert, dann der Schock

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