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NewsletterDas Wichtigste aus Stuttgart, kostenlosAuktions-Highlights im November
Ein tanzendes Diadem, Schätze aus der Zarenzeit und ein 500 Jahre alter Altar: Bei Nagel in Stuttgart kommen im November echte Raritäten unter den Hammer. Dazu gibt’s Kunst, Afterwork-Art, Drinks, Einblicke in die Welt der Fälscher und eine Charity-Auktion für kranke Kinder.
Manche Schmuckstücke sind viel zu schade für den Tresor. Manche Kunstwerke haben mehr erlebt als ihre Besitzer. Und manche Antiquitäten erzählen Geschichten, die spannender sind als ein historischer Roman. Am 10. und 11. November verwandelt sich das Stuttgarter Auktionshaus Nagel wieder in eine Schatzkammer voller Überraschungen. Und diesmal wird mit den Kostbarkeiten auch noch Gutes getan.
Gemeinsam mit der Rotary-Stiftung Stuttgart versteigert Nagel am 10. November ausgewählte Schmuckstücke, Uhren und Preziosen zugunsten der Olgäle-Stiftung für das kranke Kind. Der gesamte Versteigerungserlös wird ohne Abzüge weitergegeben. Nagel spendet zusätzlich das komplette Aufgeld. So wird aus kostbarem Luxus Hilfe für kranke Kinder – ganz nach dem Motto von EchtStuttgart „Helfen macht happy“.
„Sammler suchen heute mehr als einen schönen Gegenstand. Sie wollen wissen, woher ein Objekt kommt und welche Geschichte es erzählt“, sagt Fabio Straub, Geschäftsführer von Nagel Auktionen.
Ein Star der Auktion stammt aus der Zeit um 1880: ein Schmuckensemble mit 49 Rubinen und rund 780 Diamanten. Collier, Brosche und Ohrschmuck lassen sich zu einem Diadem zusammensetzen, dessen Blüten bei jeder Bewegung sanft zittern. Geschätzter Wert: 20.000 bis 30.000 Euro.
Noch tiefer in die Tasche greifen müssen Liebhaber eines Diamant-Colliers von Tiffany & Co. mit 21 Brillanten. Sein Neupreis lag 2024 bei stolzen 291.000 Euro, jetzt wird es auf 60.000 bis 70.000 Euro geschätzt. Dazu kommen Luxusuhren von Patek Philippe und Audemars Piguet sowie mehr als 30 Designerhandtaschen, darunter begehrte Klassiker von Hermès.
Auch die Antiquitäten haben es in sich. Ein goldener Fabergé-Rahmen aus St. Petersburg erinnert an die glanzvollen Zeiten des russischen Zarenhofs. Ein spätgotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1500 stand rund 140 Jahre in einer privaten Familienkapelle. Jetzt könnte er für bis zu 100.000 Euro den Besitzer wechseln.
Ungewöhnlich ist auch ein sowjetisches Propaganda-Schachspiel aus den 1920er-Jahren, dessen 32 Porzellanfiguren Politik auf dem Schachbrett inszenieren. Geschichte zum Anfassen – zumindest fast.
Wer die Kostbarkeiten lieber bestaunen als ersteigern möchte, sollte sich den 5. November vormerken. Für 17 Uhr lädt Nagel zum ART AFTER WORK mit Drinks, Musik und Kunstgenuss in die Neckarstraße. Um 18 Uhr gibt Experte Christoph Bouillon Einblicke in die Welt der Kunstfälschungen.
Die Termine: ART AFTER WORK am 5. November, 17 Uhr, Auktionen am 10. und 11. November 2026. Nagel Auktionen, Neckarstraße 189–191, Stuttgart..
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