Phil Hagebölling
Wenn Dirndl auf Disruption trifft
Der Gründerwasen geht 2026 in die dritte Runde
11. Februar 2026
Stuttgart kann beides: Kehrwoche und Kapitalrunde. Maßkrug und Marktanalyse. Und genau dort, wo sonst Blasmusik, Brathendl und Bierzeltromantik regieren, wird es am 7. Oktober 2026 wieder strategisch, visionär und verdammt unternehmerisch: Der Gründerwasen geht in die dritte Runde – mitten auf dem Cannstatter Volksfest.
v.l. Karin Pfisterer, stellv. Vorsitzende Startup Stuttgar e.V., Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, „First Lady“ Gudrun Nopper & Nina Renoldi – Cheffin der Almhütte Royal. Foto: Thomas Niedermüller
Was zunächst wie ein charmantes Paradoxon klingt, ist längst ein Format mit Signalwirkung. Der Gründerwasen ist kein launiges Side-Event. Er ist ein Statement. Für ein Ökosystem, das sich nicht im Co-Working-Space versteckt, sondern selbstbewusst auf die größte Bühne der Region geht.
Fotos: Thomas Niedermüller
Wo Startup-Spirit auf Wasen-Wucht trifft
An diesem Tag treffen Dirndl auf Disruption, Lederhose auf Leadership und Pitch auf Party. Gründer:innen, Investor:innen, Corporate-Entscheider:innen, Kreative, Tech-Enthusiast:innen und Macher:innen versammeln sich dort, wo Stuttgart laut wird – und machen die Zukunft verhandelbar.
Der Gründerwasen ist dabei weit mehr als ein Networking-Event mit Bierdeckel-Charme. Er ist Treffpunkt der klügsten Köpfe der Region, Plattform für neue Ideen, Türöffner für Kooperationen – und nicht selten der Ort, an dem aus einem lockeren Gespräch eine echte Wachstumsstory wird.
Hier entstehen Deals zwischen zwei Programmpunkten. Hier werden Partnerschaften geschmiedet, während draußen das Riesenrad seine Kreise zieht. Und hier zeigt sich, was Stuttgart längst ist: ein kraftvolles Startup-Ökosystem mit industrieller DNA und digitalem Ehrgeiz.
v.l. CEO Philipp Neuffer (CEO fenster.com), Philipp Hagebölling (Vorstand Startup Stuttgart e.V.), Manuel Ellwanger (Honorarfinanz AG) Foto: Thomas Niedermüller
Netzwerken ohne Namensschild-Müdigkeit
Was den Gründerwasen so besonders macht? Die Mischung.
Kein steifer Kongress, kein anonymes Messehallen-Gefühl. Stattdessen echte Gespräche, direkte Begegnungen, kurze Wege. Wer hier kommt, will nicht nur Visitenkarten sammeln – sondern Verbindungen schaffen.
Für Gründer:innen ist es die Gelegenheit, Investoren und potenzielle Partner auf Augenhöhe zu treffen. Für Corporates bietet sich der direkte Draht zu Innovationstreibern. Für Talente ist es die perfekte Bühne, um Teil von etwas Größerem zu werden. Und für alle gilt: Wer wissen will, was morgen in Stuttgart relevant ist, sollte hier gewesen sein.
Ein Ökosystem zeigt Haltung
Dass der Gründerwasen ausgerechnet auf dem Cannstatter Volksfest stattfindet, ist mehr als ein cleverer PR-Move. Es ist ein Symbol. Unternehmertum gehört in die Mitte der Gesellschaft. Innovation ist kein Elfenbeinturm-Thema. Sie ist laut, lebendig, manchmal chaotisch – aber immer gestaltend.
Der Gründerwasen macht sichtbar, was sonst hinter Pitchdecks und LinkedIn-Posts passiert: Menschen mit Mut. Ideen mit Substanz. Visionen mit Umsetzungskraft.
v.l. Dr. Christian Fitz (Klinik auf der Karlshöhe), Dr. Christoph Theis (CEO P3 Group), Philipp Neuffer (CEO fenster.com), Philipp Hagebölling (Vorstand Startup Stuttgart e.V.) Foto: Thomas Niedermüller
7. Oktober 2026: Termin mit Signalwirkung
Die dritte Ausgabe verspricht erneut, das Startup-Ökosystem der Region auf einen Nenner zu bringen – und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Wer sich vernetzen, inspirieren lassen oder selbst sichtbar werden will, sollte sich diesen Termin fett im Kalender markieren.
Denn eines ist sicher:
Am 7. Oktober 2026 wird es auf dem Wasen wieder laut. Nicht nur wegen der Musik. Sondern wegen der Ideen.
Und Stuttgart hört zu.
Alle Informationen und Tickets unter: www.gruenderwasen.de
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