Breuninger trumpft auf
Kaum ist Heidi Klums Besuch verklungen, folgt bei Breuninger der nächste gesellschaftliche Höhepunkt: Beim fünften „Rausch der Sterne“ servierten vier Sterneköche für rund 130 Gäste im (karls) kitchen.
Stuttgart kann Glamour, in den letzten Jahren gelingt dies immer besser. Stuttgart kann Genus – und das schon sehr lange. Kaum ist Heidi Klum samt Hund Fritz und Mama Erna nach München ins Hofbräuhaus weitergezogen, steht bei Breuninger schon der nächste gesellschaftliche Höhepunkt auf dem Programm: Beim fünften „Rausch der Sterne“ im fünften Jahr trafen rund 130 Gäste auf vier Sterneköche – und auf ein Menü, bei dem schon das Lesen Appetit macht.
Erst Heidi, jetzt die Sterne. Bei Breuninger geht es derzeit Schlag auf Schlag.
Am Donnerstagabend wurde das (karls) kitchen im Stuttgarter Stammhaus zur kulinarischen Bühne. Rund 130 Gäste kamen zum Auftakt des fünften „Rausch der Sterne“. Dafür hatte Breuninger ordentlich aufgefahren.
Malte Kuhn aus Malte’s „hidden kitchen“ in Baden-Baden, Klaus Buderath und Benedikt Wittek vom Restaurant Seestern in Ulm, Andreas Widmann vom Restaurant Ursprung in Königsbronn und Franz Feckl vom Landhaus Feckl in Ehningen standen gemeinsam mit (karls)-Küchenchefin Christina Fiorentino und der Breuninger Confiserie am Herd.
Sechs Gänge, sechs unterschiedliche Handschriften und dazu Weine vom Fellbacher Weingut Aldinger: Der „Rausch“ machte seinem Namen durchaus Ehre.
Nur fürs Protokoll: Ein kleiner Nachklapp zu Heidi Klum in Stuttgart
Das Spannende an dem Konzept ist allerdings nicht nur der exklusive Auftaktabend. Denn nachdem die geladenen Gäste ihre Servietten zusammengefaltet haben, geht der „Rausch der Sterne“ weiter.
Vom 29. September bis 22. Oktober wandern ausgewählte Gerichte der Spitzenköche auf die Karte des (karls) kitchen. Und an vier Tagen kann man den Köchen sogar beim Arbeiten in der Showküche zuschauen.
Malte Kuhn macht am 29. September den Anfang. Am 8. Oktober folgt Benedikt Wittek, am 15. Oktober Andreas Widmann und am 22. Oktober Franz Feckl.
Die Idee dahinter: Sterneküche soll nicht nur hinter ehrfurchtgebietenden Restauranttüren stattfinden. „Sterneküche hat keine Hemmschwellen“, sagt Michael Neef, Director Food & Beverage bei Breuninger. Man wolle sie unkompliziert und mitten im Alltag erlebbar machen.
Und wo könnte das besser funktionieren als im Stuttgarter Breuninger?
Das Stammhaus ist schließlich längst mehr als ein Ort, an dem man mit einer Tüte wieder hinausgeht. Shoppen, essen, Leute treffen, schauen, wer gerade da ist – ein bisschen Bühne gehört hier immer dazu. „Erlebnisse schaffen“ – so nennt es Joachim Aisenbrey, der Chef von Breuninger Stuttgart.
Und weil man über einen solchen Abend nicht schreiben kann, ohne irgendwann über das Essen zu sprechen, kommt hier zum Schluss das Wichtigste: das Menü.
Klaus Buderath & Benedikt Wittek · Restaurant Seestern
Tatar vom Blauflossen-Thunfisch
Sorbet von Kopfsalatherzen · Yuzu-Kombu-Algenvinaigrette
2025 Fellbacher Riesling Alte Reben Ortswein, trocken
Malte Kuhn · Malte’s „hidden kitchen“
Saibling
Blumenkohl · Beurre Blanc · Schnittlauch
2025 Sauvignon Blanc Reserve, trocken
Christina Fiorentino · (karls) kitchen
Essenz von gelben Datteltomaten
Steinpilze · Basilikum
2024 Gipskeuer Weissburgunder & Chardonnay Reserve
Andreas Widmann · Restaurant Ursprung
Schweinebauch
Fenchel · Tiroler Safran
2024 Spätburgunder Rosé Reserve, trocken
Franz Feckl · Landhaus Feckl
Duett vom Schönbuch-Reh
Wacholder-Limonensauce · Selleriepüree · Spitzkohl · Waldpilznocke · gebackener Grießknödel
2023 Lämmler Fellbach Lemberger Grosses Gewächs, trocken
Team Breuninger Confiserie
Dark Chocolate Tarte
Galliano-Birne · Crispy Meringue
2025 Uhlbach Götzenberg Riesling Kabinett Große Lage
Und spätestens bei der Dark Chocolate Tarte dürfte klar sein: Dieser Rausch hatte ausnahmsweise keinerlei unangenehme Nebenwirkungen.
Als Podcasterin wird sie viel gehört. Mit „Klartext – Die Wahrheit über Fehler und Mythen in der Hundeerziehung“, den die gebürtige Stuttgarterin mit dem Hundepsychologen Adam Höpfl produziert, ist sie regelmäßig in den Top 20 der meistgehörten Tierpodcasts Deutschlands vertreten. Klare Worte, Tiefgang, Witz und Verständlichkeit sind dabei ihr Markenzeichen. Viele Jahre arbeitete Conny Mertz als Radiomoderatorin, Journalistin und Nachrichtenredakteurin. Ein Berufsalltag geprägt von Stress, wechselnden Schichten, Zeitdruck – sie weiß aus eigener Erfahrung, wie man mit Druck umgeht und handlungsfähig bleibt. Dieses Wissen gibt sie heute weiter: als ausgebildete Reittherapeutin, vor allem an Kinder. Ihr Fundament ist die Musik. An der Musikhochschule Stuttgart studierte sie Klavier und Rhythmik und schloss ihr Studium als Diplom-Musikpädagogin ab. Das geschulte Hören, das feine Gespür für Takt und Zwischentöne prägen ihre Arbeit.
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