Was bleibt, wenn beide recht haben.
Ein DJ bricht im Climax sein Set ab, der Clubbetreiber antwortet mit einer scharfen Stellungnahme. Eine Rekonstruktion von EchtStuttgart zwischen zwei Wahrheiten – und die Frage, wie eine Szene ihre Konflikte führt.
Es war eine Nacht wie viele in der Calwer Straße. Am 21. August spielte das Kollektiv Basszendent im Climax Institutes: Trance, UK Garage, Hard House, die Reihe heißt Cosmic Convergence. Um 2:45 Uhr war Schluss – fünfzehn Minuten früher als geplant. Was in diesen letzten Minuten in der DJ-Booth passiert ist, beschäftigt seit zwei Wochen die Stuttgarter Clubszene. Rund 6.000 Likes unter dem einen Beitrag, gut 1.100 unter dem anderen, zusammen etwa 660 Kommentare. Es ist die größte Nachtleben-Debatte, die diese Stadt seit Langem hatte.
Jona, in Stuttgart unter anderem als Kurator:in der Reihe „curated by Jona“ für FLINTA+ und queere Menschen aktiv, veröffentlichte am Tag danach acht Slides auf Instagram. Die Schilderung ist detailliert und in der Chronologie klar: Gegen 1:30 Uhr habe eine männlich gelesene Person aus dem Technikteam darauf hingewiesen, dass sie „früher auch Trance gespielt“ habe und Jona „viel zu schnell auflegen“ würde. Die Antwort: dass Jona im Rahmen des eigenen Bookings selbst entscheide, welche Musik in welchem Tempo laufe.
Gegen 2:40 Uhr sei der Klubbesitzer in die Booth gekommen, habe sich danebengestellt und den Eindruck erweckt, etwas mitteilen zu wollen. Auf mehrfache Nachfrage, was man für ihn tun könne, sei keine Antwort gekommen – das habe sich innerhalb von rund drei Minuten mehrmals wiederholt. Schließlich habe Jona ihn gebeten, die Booth zu verlassen, weil das Gefühl entstanden sei, bedrängt zu werden. Daraufhin habe der Mann seinen eigenen USB-Stick gezückt und in den Player stecken wollen. An dieser Stelle formuliert Jona bemerkenswert vorsichtig: „für mich entstand der Eindruck, er wolle mein Set abbrechen und selbst übernehmen.“ Eine Person des Kollektivs und ein weiterer gebuchter DJ hätten erfolglos vermittelt. Als der Stick erneut eingesteckt wurde, sei „die Reißleine“ gezogen worden.
Und dann folgt der Satz, der später gegen Jona verwendet wurde: „Ich habe solche Situationen im Kopf schon oft durchgespielt. Ich habe genau so gehandelt, wie ich es mir vorgenommen habe, wenn mir persönlich so etwas widerfährt.“
Neun Tage später antwortete Climax-Betreiber Michael Gottschalk mit einer ausführlichen Stellungnahme auf der Clubseite. Seine Version ist eine andere: Es sei nie um Ton, Macht oder Identität gegangen, sondern um Technik. Der Sound sei zu leise gewesen. Erst habe der Haustechniker das angesprochen, dann ein anwesender Sounddesigner, der die Anlage des Clubs eingemessen hat, schließlich er selbst. Jona habe schlicht alle ignoriert. Das Set sei ohnehin nur noch eine Viertelstunde gelaufen; als Jona den Kopfhörer weglegte, habe er eingesteckt: „Das war keine feindliche Übernahme, das war schlichtweg Nothilfe für den Dancefloor.“
Gottschalk widerspricht auch der Darstellung, das gesamte Kollektiv habe den Club verlassen – es seien weniger als zehn Personen gewesen, auf der Tanzfläche am Ende vier. Und er wird deutlich, streckenweise sehr deutlich: von einem „geplanten Schauspiel“ ist die Rede, von einem „versuchten Shitstorm“, von einer „Diva“, von „5 Minuten Fame“. Am härtesten trifft ihn der Vorwurf der Queerfeindlichkeit, den er als „Instrumentalisierung der Queeren Szene“ zurückweist
Und hier lohnt sich genaues Lesen, denn genau an dieser Stelle ist die Debatte entgleist.
In den acht Slides steht an keiner Stelle, das Climax sei queerfeindlich. Es steht dort, dass Situationen wie diese „leider keine Einzelfälle“ seien, „gerade für offen als FLINTA+ und queer sichtbare Artists“. Es ist von „Männern mit Macht“ die Rede, die künstlerische Freiheit beschneiden. Und am Ende steht die Forderung nach Solidarität, „wenn FLINTA+ und queere Personen im Nachtleben bedrängt werden“. Das ist eine strukturelle Einordnung der eigenen Erfahrung – keine Behauptung über die Gesinnung dieses Hauses.
Beim Empfänger kam es trotzdem so an. Und das ist nachvollziehbar: Wer eine Auseinandersetzung um Lautstärke und BPM in einen Satz über strukturelle Queerfeindlichkeit einbettet, stellt eine Verbindung her, auch ohne sie auszusprechen. Umgekehrt gilt: Wer daraufhin von „Instrumentalisierung“ und einer „Diva“ schreibt, beantwortet eine Zuschreibung mit einer Zuschreibung. Zwei Seiten, die einander nicht das Gesagte vorwerfen, sondern das Gemeinte. So geht in vierzehn Tagen eine ganze Szene aneinander vorbei.
Auch das gehört zur Genauigkeit: Ein Teil der Berichterstattung hat aus der strukturellen Einordnung einen direkten Vorwurf gemacht und ihn so weitergetragen. Wer den Satz „Der Club wirft dem DJ vor, ihm Queerfeindlichkeit vorzuwerfen“ ungeprüft übernimmt, verschiebt eine Debatte, ohne selbst etwas behauptet zu haben.
Übrigens widersprechen sich die beiden Versionen in einem Punkt so klar, dass er auffallen muss: Jona berichtet, es sei gesagt worden, das Set sei zu schnell. Gottschalk schreibt, es sei darum gegangen, lauter zu machen. Möglich, dass beides stimmt – es waren zwei verschiedene Gespräche zu zwei verschiedenen Zeiten. Möglich aber auch, dass hier zwei Menschen aus demselben Abend zwei verschiedene Abende erinnern. Genau dafür gibt es Gespräche statt Kommentarspalten.
Der lesenswerteste Beitrag der ganzen Debatte stammt weder von Jona noch von Gottschalk, sondern von einer Person, die an dem Abend als Gast im Club war und selbst auflegt. Sie schreibt, sie möge schnelleren Techno und habe das Set gar nicht schlecht gefunden. Aber: Der Laden sei um zwei Uhr leer gewesen, was sonst nicht so sei, auf dem Floor hätten vier Leute gestanden, die zu Jonas Umfeld gehörten, der Rest sei im Raucherbereich gewesen. Dass Leute dann versuchen, das zu ändern, dürfe man nicht zu persönlich nehmen. Und trotzdem, heißt es weiter: „Ich muss dir Recht geben, dass man einem DJ nicht ins Pult fasst. (…) Find ich auch nicht schön, das hätte man anders regeln können.“ Die Empfehlung an beide: den privaten Kontakt suchen und es klären.
103 Menschen haben diesen Kommentar mit einem Herz versehen. Es ist der einzige Beitrag mit größerer Reichweite, der beiden Seiten gleichzeitig widerspricht – und ausgerechnet er ist in der Debatte praktisch untergegangen.
Etwas anderes fällt beim Durchlesen der Kommentare auf: Dass der Betreiber während laufender Sets ans Pult kommt, bestätigen beide Lager – sie bewerten es nur diametral entgegengesetzt. Mehrere DJs schildern das als Übergriff in ihren Arbeitsbereich, eine Person erinnert sich an einen Livestream während des Lockdowns, bei dem der Bassregler nachjustiert wurde. Und ein Veranstalter, der das Haus seit über zwanzig Jahren kennt, schreibt völlig unbefangen: „Wenn Micha ans Pult kommt, dann rein mit der Intension die Soundqualität optimal zu fahren.“
Das ist keine Anklage, sondern eine Beschreibung. Hier prallen zwei Auffassungen von Clubarbeit aufeinander: der Betreiber als Hausherr, der für den Sound seines Ladens geradesteht – und eine jüngere Artist-Generation, für die die Booth ein geschützter Arbeitsplatz ist, den man nicht unaufgefordert betritt. Beide Haltungen haben ihre Berechtigung. Nur hat offensichtlich nie jemand ausgesprochen, dass es sie beide gibt.
Bemerkenswert ist, dass die deutlichste Kritik an jeder Seite jeweils aus ihrem eigenen Umfeld kam.
Unter Gottschalks Stellungnahme steht der mit Abstand meistgelikte Kommentar der gesamten Debatte – 212 Herzen – und er ist kein Angriff, sondern eine Ermahnung: Unabhängig davon, wie man den Konflikt bewerte, hätten Begriffe wie „Diva“, „Selbstinszenierung“ oder „Wichtigtuer“ mit einer sachlichen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Von einer Clubführung hätte man sich in dieser Lage Haltung, Selbstreflexion und Deeskalation gewünscht. Das schreibt niemand, der das Climax schlecht dastehen lassen will. Das schreibt jemand, dem der Laden etwas bedeutet.
Und unter Jonas Beitrag steht der Hinweis: „Kommentare zu diesem Beitrag wurden limitiert.“ Gottschalk hat genau das kritisiert, und der Vorwurf sitzt. Wer öffentlich eine Debatte eröffnet, muss sie auch aushalten. Dass sich unter dem Beitrag trotzdem hunderte Wortmeldungen finden, viele davon kritisch, macht es nicht besser, sondern zeigt nur, wie sehr sich in einer eingeschränkten Kommentarspalte jede Moderation nach Zensur anfühlt.
Ein Detail relativiert allerdings den Vorwurf, hier habe jemand gezielt einen Shitstorm inszeniert: Jonas Profil hat rund 1.100 Follower. Der Beitrag kam auf etwa 6.000 Likes. Was auch immer diese Lawine ausgelöst hat – aus der eigenen Blase heraus war sie nicht zu steuern.
Fairerweise gehört auch dazu, was in der Aufregung fast niemand zitiert hat: In der siebten Slide steht ausdrücklich, dass Angestellte in ihrer Handlungsmacht eingeschränkt seien – verbunden mit einer Entschuldigung bei ihnen „für die Unannehmlichkeiten“. Wer das liest, sieht keinen Menschen, der ein Haus vernichten will.
Bei aller Aufregung lohnt es sich, kurz stehen zu bleiben und zu sortieren, worum es hier eigentlich geht – nämlich um eine der langlebigsten Kulturinstitutionen dieser Stadt.
Im Oktober 1996 öffnete Michael Gottschalk das Climax Institutes zum ersten Mal, damals in der Friedrichstraße, mit einem Programm zwischen Techno, House und Drum’n’Bass. Das ist in diesem Herbst 30 Jahre her. Im April 2004 zog der Club in die Calwer Straße 25, in die Räume des legendären „Red Dog“, den ältere Stuttgarter noch aus der Tiefschwarz-Zeit kennen. Dreissig Jahre Clubbetrieb in einer Stadt, in der Nachtkultur chronisch um Fläche, Genehmigungen und Anwohnerfrieden ringt – das schafft niemand nebenbei.
In diesen drei Jahrzehnten haben im Keller Leute gespielt, die man sonst in größeren Städten suchen muss: Westbam, Ricardo Villalobos, Moodymann und Boris Dlugosch schon in den frühen Jahren, später DJ Hell, Gregor Tresher, DJ Koze oder Oliver Koletzki. Viel wichtiger für Stuttgart ist aber die andere Hälfte der Geschichte: Das Climax war Sprungbrett für hiesige Acts wie Jackmate, Mick Wills, die Tune Brothers oder Royal Two. Ein Haus, das lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine erste ernsthafte Bühne gibt, ist für eine Szene mehr wert als jedes Star-Booking.
Und dann ist da der Punkt, der in dieser Debatte am meisten untergegangen ist: die queere Geschichte dieses Ladens. Sie ist keine Verteidigungslinie, die jetzt schnell aufgebaut wurde, sondern seit Jahren im Programm nachlesbar. Die Reihe FLUID versteht sich als „Queer & Gay Rave Experience“ und ist monatlicher Treffpunkt der Szene – die nächste Ausgabe läuft an diesem Samstag. Dazu kommen PUMP, die queere und sexpositive Reihe, und Gaymax. In den Climax-Räumen wurde die erste sexpositive Party Stuttgarts gefeiert, damals ein kleines Stück Berlin im Kessel. Der Club ist Partner des CSD Stuttgart und fährt beim Pride mit einem eigenen Truck durch die Innenstadt, 2023, 2024 und 2025 dokumentiert. Er ist Mitglied im Stuttgarter Club Kollektiv, und die Stadt Stuttgart steht als Partner auf seiner Seite.
Wer das zusammennimmt, versteht besser, warum der Vorwurf der Queerfeindlichkeit im Climax so eingeschlagen ist – und warum ausgerechnet queere Stammgäste ihn in diesen Tagen am lautesten zurückgewiesen haben. „Ich kenne das Climax als eine der offensten und queersten Discos, die ich kenne“, schreibt einer von ihnen. Ein anderer, der den Laden seit Tag eins kennt und jahrelang dort gearbeitet hat: Dass das Climax ein offener Raum für alle sei, stehe in der DNA des Clubs.
Zum Verständnis gehört schließlich noch ein technisches Detail, das die ganze Nacht in ein anderes Licht rückt. Die Anlage im Climax wurde von Jürgen Scheuring von Ascendo eigens auf die schwierige Akustik des Kellers eingemessen – ein Aufwand, den sich kaum ein Club dieser Größe leistet. Wenn ein Betreiber über Jahrzehnte so viel Geld und Detailversessenheit in seinen Sound steckt, erklärt das zwar nicht jedes Verhalten in einer Booth. Aber es macht verständlich, dass die Frage, wie laut es auf seinem Dancefloor klingt, für ihn keine Nebensächlichkeit ist. Wer den Club kennt, wusste das vorher.
Stuttgart hat vor knapp einem Jahr erlebt, wie so etwas ausgehen kann. Ende September 2025 schloss das White Noise in der Eberhardstraße – nach elf Jahren, von einem Tag auf den anderen. Nicht wegen der Clubkrise, nicht wegen der Miete allein. Betreiberin Ninette Sander schrieb in ihrem Abschiedsstatement, man sei gezielt angegriffen worden, es sei zum Canceln und Boykott aufgerufen worden, Communities seien durch Falschaussagen instrumentalisiert, Gäste und Kulturschaffende durch Fehlinformationen verunsichert worden. Am Ende standen Abende mit zwei, drei Besuchern. „Es ist schon verrückt, was man sich über elf Jahre aufbaut“, sagte sie, „und innerhalb eines halben Jahres wird alles zerstört.“
Ein Club ist kein Konzern. Er ist meistens eine Person, ein Mietvertrag und eine Handvoll Leute, die davon leben. Ein Rufschaden ist dort keine PR-Krise, sondern eine Existenzfrage – und zwar innerhalb von Wochen. Wer in Stuttgart Nachtkultur will, muss das mitdenken, bevor er auf „Teilen“ drückt.
Das heißt ausdrücklich nicht, dass Kritik zu schweigen hat. Die elektronische Szene hat gerade erst schmerzhaft gelernt, wie wichtig es ist, dass Betroffene reden können: Als Ende Februar 2026 schwere Vorwürfe gegen mehrere Hardtechno-DJs laut wurden – sexuelle Belästigung, Missbrauch, Sex mit Minderjährigen – zogen Veranstalter Konsequenzen, darunter der Stuttgarter Club Proton und das WET-Festival in Sindelfingen. Das war kein Shitstorm, sondern eine notwendige Aufarbeitung. Es wäre fatal, den einen Fall gegen den anderen auszuspielen. Die Lehre ist nicht „weniger reden“. Die Lehre ist: präziser reden. Zwischen „Ich habe mich bedrängt gefühlt“, „Der Umgang in diesem Haus ist ruppig“ und „Dieses Haus ist queerfeindlich“ liegen Welten. Wer die dritte Stufe wählt oder sie auch nur mitschwingen lässt, muss wissen, was sie auslöst – und wer sie in einen Text hineinliest, der so nicht dasteht, ebenfalls.
Wir sagen an dieser Stelle klar, wo wir stehen. Das Climax ist seit dreissig Jahren ein fester Teil dieser Stadt. Es hat queeren Partys eine Bühne gegeben, als das in Stuttgart alles andere als selbstverständlich war, es hat Stuttgarter Acts groß gemacht, es fährt beim Pride mit, und die Zahl der queeren Gäste, die sich in diesen Tagen öffentlich vor den Laden gestellt haben, spricht für sich. „Es gibt in Stuttgart tatsächlich einen Club, in dem ich mich immer wohl fühle“, schreibt einer von ihnen, „und das ist das Climax.“ Unsere Solidarität gilt dem Climax und den Menschen, die dort arbeiten.
Diese Solidarität ist kein Freibrief, und das Climax braucht auch keinen. Ein Haus, das drei Jahrzehnte überstanden hat, hält eine unbequeme Frage zum Umgangston aus. Aber sie ist auch keine Höflichkeitsfloskel: Wer eine Stadt hat, in der ein Kellerclub seit 1996 durchhält, sollte sich sehr genau überlegen, ob er ihn wegen einer Viertelstunde Spielzeit beschädigen lässt.
Solidarität heißt aber nicht, den anderen kleinzumachen. Auch Jona hat ein Recht darauf, dass die eigene Schilderung ernst genommen und nicht mit Häme abgeräumt wird – und wer sich die Kommentare unter dem Beitrag antut, sieht, dass es längst nicht mehr um eine Viertelstunde Spielzeit geht, sondern um Genugtuung. Das steht dieser Stadt nicht gut zu Gesicht.
Der beste Ausgang wäre kein Sieger, sondern ein Gespräch: zwischen Club und Kollektiv, moderiert, ohne Publikum, ohne Kommentarspalte. Das Stuttgarter Club Kollektiv, dem das Climax angehört, wäre dafür ein naheliegender Ort. Es bräuchte von der einen Seite die Bereitschaft, über den Umgangston in der Booth zu reden, ohne das als Angriff auf das Lebenswerk zu lesen. Und von der anderen die Bereitschaft, einen schlechten Abend einen schlechten Abend sein zu lassen, statt ihn zum Sinnbild zu machen.
Denn am Ende geht es hier nicht um fünfzehn Minuten Spielzeit. Es geht darum, ob eine Szene ihre Konflikte noch untereinander lösen kann – oder ob sie sie an einen Algorithmus abgibt, der Eskalation belohnt und Klärung nicht kennt. Stuttgart hat nicht mehr so viele Clubs, dass es sich diesen Weg noch oft leisten könnte.
Quellen: Offizielle Stellungnahme des Climax Institutes vom 31.08.2026; Instagram-Beitrag und Slides von Jona (@jonafkasenqrecht) vom 22.08.2026 sowie die Kommentarspalten beider Beiträge, abgerufen am 01.09.2026; Stuttgarter Zeitung; FAZEmag; FAZEmag zur Schließung des White Noise; Zeitungsverlag Waiblingen zum Hardtechno-Komplex; Clubgeschichte, Programm und Partner nach climax-institutes.de.
Bildmaterial: Presse-Bereich der Climax Institutes, freigegeben für redaktionelle Veröffentlichungen zum Club. Fotos: Gordon Koelmel / FTGRF.de.
Manuel Kloker ist der Mann, der Geschichten eine Form gibt. Als interdisziplinärer Designer denkt er in Bildern, oft bevor andere überhaupt die passenden Worte gefunden haben – und genau das prägt seine Arbeit für EchtStuttgart. Geboren 1981 im Schwarzwald, fand Manuel Kloker seinen Weg nach Stuttgart und ist der Stadt seither eng verbunden. Besonders sichtbar wird das im Stuttgart-Album: Gemeinsam mit Uwe Bogen, mit dem er später auch zum Lokalteil Verlag stieß, hat er die Konzepte entwickelt und dem Mitmach-Projekt sein unverwechselbares Gesicht gegeben. Für EchtStuttgart bringt Manuel Kloker genau diese Mischung ein: den Blick fürs Bild, die Lust am Machen und ein feines Gespür dafür, wie Stuttgart gesehen werden will.
Alle Artikel von Manuel Kloker →
27. Aug.Events
Wöchentliche Highlights, Events und Insides aus Stuttgart – kostenlos, jederzeit abmeldbar.