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NewsletterDas Wichtigste aus Stuttgart, kostenlosHalloween-Fans können sich freuen
Am 31. Oktober verwandelt sich die Wilhelma in eine Welt voller Schrecken: Riesenspinnen, Untote und der Sensenmann treiben ihr Unwesen. Neben unheimlichen Begegnungen im Insektarium und dem neuen Zombieland für besonders Mutige warten zahlreiche Mitmachaktionen auf kleine und große Halloween-Fans.
Normalerweise stehen in der Wilhelma die faszinierende Vielfalt der Tierwelt und die botanischen Besonderheiten im Mittelpunkt. Bunte Blumen und niedliche Tiere spielen an Halloween, Samstag, dem 31. Oktober, jedoch nur eine Nebenrolle. An diesem Tag haben vor allem die unheimlichen Seiten der Natur ihren großen Auftritt.
Riesige Spinnennetze, Skelette zwischen den Büschen und düstere Gestalten verwandeln den zoologisch-botanischen Garten für einen Tag in eine schaurige Erlebniswelt.
Gerade Tiere, die seit jeher mit Horror und Schrecken in Verbindung gebracht werden, passen perfekt zu dieser Atmosphäre. Spinnen etwa lösen bei vielen Menschen Unbehagen aus: Ihre zahlreichen Beine, lautlosen Bewegungen und kunstvollen Netze machen sie zu klassischen Figuren des Gruselgenres.
Als wären die unterschiedlichen krabbelnden, kriechenden und hüpfenden Bewohner des Insektariums nicht schon Grund genug für eine Gänsehaut, führt der Weg an Halloween auch noch in eine eigens gestaltete Spinnenhöhle, in der sich alles um die achtbeinigen Tiere dreht.
Auch Schlangen, Skorpione, Flugfüchse und Geier bieten reichlich Stoff für schaurige Fantasien. Rund um die Geiervoliere wartet passend dazu ein Friedhof, auf dem besonders Mutige ein Rendezvous mit dem Tod wagen können. Auch ein Kuscheltierfriedhof lädt Unerschrockene zu einer Erkundungstour ein. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen der faszinierenden Tierwelt und einer Halloween-Kulisse, die bewusst mit unseren Ängsten spielt.
Wer es richtig gruselig mag, sollte sich den neuen Bereich „Zombieland – Nichts für schwache Nerven“ vormerken. Zwischen der Gepardenanlage und dem Biberhaus übernehmen die Untoten das Kommando.
Von 11 bis 18.30 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort in eine besonders düstere Welt eintauchen. Der Name ist Programm: Zombies gehören zu den bekanntesten Schreckgestalten der Horrorwelt und sorgen mit ihrem unheimlichen Auftreten für Nervenkitzel.
Der neue Gruselbereich richtet sich vor allem an diejenigen, die sich bewusst einer besonderen Herausforderung stellen möchten. Der Besuch wird daher erst für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren empfohlen.
Doch auch außerhalb des Zombielands begegnen Besucherinnen und Besucher allerlei unheimlichen Figuren. Im Amazonienhaus treiben Gruselpiraten ihr Unwesen, während im historischen Wandelgang Graf Dracula für Erinnerungsfotos bereitsteht. Zwischen Gruselclowns, Gespenstern und anderen finsteren Gestalten wird der Rundgang zu einer Begegnung mit den Klassikern des Horrors.
Ob man in den botanischen Anlagen der Wilhelma vor dem Halloween-Spuk sicher ist, lässt sich nicht garantieren. Vielleicht verwandeln sich an diesem Tag sogar die fleischfressenden, rankenden und mit Dornen besetzten Pflanzen in eine echte Bedrohung.
Fest steht, dass der Wintergarten für Gänsehautstimmung sorgen wird. Dort taucht eine Lichtshow die Umgebung in eine gespenstische Atmosphäre, während die historischen Gebäude und herbstlichen Parkanlagen eine eindrucksvolle Kulisse bilden.
Denn zur richtigen Halloween-Stimmung gehört mehr als eine Ansammlung gruseliger Gestalten. Erst das Zusammenspiel von Licht, Architektur und Atmosphäre macht den besonderen Reiz aus. Ungewöhnliche Fotomotive laden dazu ein, die Begegnungen mit den Schreckgestalten festzuhalten.
Dass sich der Zoo an diesem Tag derart verwandelt, ist vor allem dem Einsatz seiner Beschäftigten zu verdanken: Mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlüpfen in die Rollen von Hexen, Vampiren, Zombies und Gespenstern. Sie gestalten die Gruselstationen und sorgen dafür, dass die Wilhelma für einen Tag eine ganz andere Seite zeigt.
Nicht jede Halloween-Station muss Angst und Schrecken verbreiten. Auch für die kleinen Gäste gibt es zahlreiche Angebote, bei denen der Spaß im Vordergrund steht.
Im Mammutbaumwald können kleine Hexen und Zauberer auf einem Parcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. In der Wilhelmaschule lassen sich gegen einen Materialbeitrag von zwei Euro eigene süße Hexenhäuschen basteln.
Vor dem Amazonienhaus wartet außerdem eine Hüpfburg auf die jüngsten Besucherinnen und Besucher. Ob es in der Burg wohl spukt?
Damit bietet das Programm eine Mischung aus schaurigen Begegnungen und familienfreundlichen Aktivitäten, bei der auch weniger mutige Halloween-Fans auf ihre Kosten kommen.
Wer mit Kindern unterwegs ist, kann den Besuch ganz nach den eigenen Vorlieben gestalten: von spielerischen Mitmachstationen bis hin zu den unheimlicheren Ecken des Parks.
Wenn sich der Tag dem Ende zuneigt, erreicht das Halloween-Programm seinen Höhepunkt. Um 19.15 Uhr versammeln sich die verkleideten Gruselgestalten vor dem Maurischen Landhaus zu einem gemeinsamen Abschlussfoto.
Anschließend zieht die Horror-Bande in einer Parade in Richtung Ausgang und verabschiedet sich für ein weiteres Jahr aus der Wilhelma.
Wann? Samstag, 31. Oktober 2026, von 10 bis 19.30 Uhr. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr.
Einlass: Der letzte Einlass ist um 17 Uhr möglich. Eine Abendkasse gibt es nicht; ein gesonderter Tagestarif wird ebenfalls nicht angeboten.
Eintritt: Die Teilnahme am Halloween-Programm ist für Inhaberinnen und Inhaber regulärer Tages- und Jahreskarten sowie für Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma kostenlos. Verkleidete Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt. Auch Erwachsene dürfen kostümiert kommen.
Besonders gruselig: Der neue Bereich „Zombieland – Nichts für schwache Nerven“ ist von 11 bis 18.30 Uhr geöffnet und wird erst ab zwölf Jahren empfohlen.
Weitere Informationen: Das vollständige Programm und aktuelle Hinweise gibt es auf www.wilhelma.de.
Geboren 1980 in Kirchheim unter Teck, heute Stuttgart-Fan aus tiefstem Herzen: Patrick Mikolaj hat aus einer originellen Idee ein echtes Stadtphänomen gemacht. Was der Blogger im Sommer 2012 mit dem Unnützen Stuttgartwissen begonnen hat, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Stuttgart-Projekte in den sozialen Medien. Dieser Erfolg zog weite Kreise: Seine Bücher im Lokalteil Verlag wurden zu regionalen Bestsellern. Zusammen mit Uwe Bogen und Manuel Kloker hat er zuletzt das Buch „Stuttgart – Kleine Geheimnisse einer großen Stadt“ herausgebracht. Mikolaj beschränkt sich nicht auf das geschriebene Wort, so verantwortet er mehrere erfolgreiche Stadtführungen.
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