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Streit um EInsatz von Pferden

Cannstatter Volksfestumzug: Tierrechtler starten eigene Petition


Conny Mertz 1 Min. Lesezeit News

Die Diskussion um Tiere beim Cannstatter Volksfestumzug nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem Volksfestverein sammelt nun auch der Verein Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg Unterschriften. Er fordert einen Umzug ohne lebende Tiere vom nächsten Jahr an.

Jetzt gibt es zwei Petitionen - eine für, eine gegen Tier beim Cannstatter Volksfestumzug. Foto: Klaus Schnaidt

Die hitzige Diskussion um das Mitführen von Tieren beim Cannstatter Volksfestumzug geht in die nächste Runde. Der Verein Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V. (MfT BW) hat eine Petition gestartet, mit der er einen Umzug ohne lebende Tiere vom nächsten Jahr erreichen möchte.

Damit reagiert der Verein auch auf eine Unterschriftensammlung des Cannstatter Volksfestvereins, der sich für den weiteren Einsatz von Pferden und anderen Tieren ausspricht.

20.000 Unterschriften sollen Pferdeverbot beim Umzug verhindern – Tierschützer halten dagegen

Forderung an die Stadt Stuttgart

Die neue Petition richtet sich an die Stadt Stuttgart und den Gemeinderat. Die Tierrechtler fordern, dass die finanzielle und organisatorische Unterstützung des Umzugs künftig an ein tierfreies Konzept geknüpft wird.

Hintergrund ist die Beteiligung der städtischen Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart, die den Umzug mitfinanziert. Für den Volksfestumzug 2026 konnten teilnehmende Gruppen zudem eine Kostenübernahme von 250 Euro für ein Zuggespann beantragen.

Tiere beim Volksfestumzug: Wie lange hält Stuttgart noch an dieser Tradition fest?

Tierrechtler sehen Belastung für Tiere

Nach Ansicht des Vereins können Lärm, Menschenmengen und fehlende Rückzugsmöglichkeiten die eingesetzten Tiere belasten. Traditionelle Darstellungen ließen sich auch ohne Pferde, Schweine oder Hühner umsetzen.

Die gesammelten Unterschriften sollen später an die Stadt Stuttgart und den Gemeinderat übergeben werden. Die Petition ist unter tierrechte-bw.de erreichbar.

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Conny Mertz

Conny Mertz

Als Podcasterin wird sie viel gehört. Mit „Klartext – Die Wahrheit über Fehler und Mythen in der Hundeerziehung“, den die gebürtige Stuttgarterin mit dem Hundepsychologen Adam Höpfl produziert, ist sie regelmäßig in den Top 20 der meistgehörten Tierpodcasts Deutschlands vertreten. Klare Worte, Tiefgang, Witz und Verständlichkeit sind dabei ihr Markenzeichen. Viele Jahre arbeitete Conny Mertz als Radiomoderatorin, Journalistin und Nachrichtenredakteurin. Ein Berufsalltag geprägt von Stress, wechselnden Schichten, Zeitdruck – sie weiß aus eigener Erfahrung, wie man mit Druck umgeht und handlungsfähig bleibt. Dieses Wissen gibt sie heute weiter: als ausgebildete Reittherapeutin, vor allem an Kinder. Ihr Fundament ist die Musik. An der Musikhochschule Stuttgart studierte sie Klavier und Rhythmik und schloss ihr Studium als Diplom-Musikpädagogin ab. Das geschulte Hören, das feine Gespür für Takt und Zwischentöne prägen ihre Arbeit.

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Inhaltsverzeichnis
  1. Forderung an die Stadt Stuttgart
  2. Tierrechtler sehen Belastung für Tiere

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