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NewsletterDas Wichtigste aus Stuttgart, kostenlosEröffnung Anfang November
Neon, Nineties und gute Drinks: Anfang November eröffnet mit der Backstage Bar, versteckt ganz hinten im Superschmarrn, ein spannendes neues Barkonzept auf der Theo. Dahinter stecken zwei bekannte Gesichter der Stuttgarter Barszene.
Im Juni hat Superschmarrn das Sausalitos nach dessen Insolvenz auf der Theo abgelöst. Das Gastro- und Entertainment-Konzept, das sich super nennt und bereits in Heilbronn und München vertreten ist, setzt auf eine Mischung aus Essen, Drinks und Unterhaltung. Napoli-Pizza, Currywurst, Kaiserschmarrn und vegane Gerichte treffen hier auf Fußballübertragungen, Events und ungewöhnliche Preise.. Ein Bier gibt es im Self-Service bereits für 2 Euro, einen Aperol Spritz für 5 Euro. Eher laut, bunt und gesellig als klassische Gastronomie.
Und ausgerechnet hier entsteht nun eine eigenständige Cocktailbar. Etwas versteckt, ganz hinten in der Location, soll die Backstage Bar einen bewussten Gegenpol zum Trubel im vorderen Bereich bilden.
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„Da prallen zwei Welten aufeinander“, sagt Maximilian Koppermann, einer der Köpfe hinter dem neuen Projekt. Genau dieser Bruch sei vom Superschmarrn-Betreiber aber ausdrücklich gewünscht. Ob und wie die beiden Konzepte zusammenfinden, bleibt spannend.
Noch wird umgebaut. Wie die Backstage Bar einmal aussehen soll, zeigt bereits eine erste Visualisierung: Pinke und blaue Neonlichter tauchen den Raum in eine Mischung aus Retro-Club und moderner Cocktailbar. Im Mittelpunkt steht eine große, markante Theke mit auffälligem blau-orangefarbenem Fliesenmuster. Darüber hängen offene Metallkonstruktionen, während eine Discokugel und ein leuchtendes Backstage-Bar-Logo für ordentlich Neunziger-Flair sorgen.
Dunkle Wände, gemütliche Sitznischen, Barhocker und kleine Tische ergänzen das Konzept. Das Ganze erinnert an eine Mischung aus amerikanischer Musikbar, HipHop-Club und stylisher Neighborhood-Bar. Auffällig, ein bisschen verspielt und definitiv anders als die üblichen Cocktailbars der Innenstadt.
Musik soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Geplant ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen DJs, die mit HipHop und passenden Beats für die richtige Stimmung sorgen. Dazu gibt es Cocktails und Highballs – mit dem Anspruch, gute Drinks ohne große Allüren zu servieren.
Verantwortlich für das neue Barkonzept sind Tim Mayer (@0711_bartender) und Maximilian Koppermann (@mexxoboy). Die beiden kennen sich seit fast zehn Jahren und sind in der Stuttgarter Barszene längst keine Unbekannten.
Seit knapp drei Jahren sind sie außerdem gemeinsam mit Carlos Ilgen und Marcel Sturm als Barback Boys unterwegs. Und genau hier liegt auch der Ursprung des neuen Namens: Die Backstage Bar ist eine Anspielung auf die Barback Boys, deren Name wiederum von den Backstreet Boys inspiriert ist.
Dass Musik beim neuen Konzept eine so große Rolle spielt, ist also kein Zufall. Die beiden wollen ihre Leidenschaft für Drinks mit DJ-Kultur und einer entspannten Atmosphäre verbinden.
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Noch wird an der neuen Bar gearbeitet. Anfang November soll es dann losgehen. Für die Stuttgarter Barszene ist die Kombination aus erfahrenen Bartendern, auffälligem Design und ungewöhnlicher Location jedenfalls eine interessante Neuerung. Künftig darf jeder backstage – und die Frage lässt sich mit einem klaren Ja beantworten: Kommste mit backstage?
Backstage Bar
Theodor-Heuss-Straße 10, 70174 Stuttgart
Eröffnung: Anfang November 2026
Instagram: @backstagebar_str
Uwe Bogen, Redaktionsleiter von EchtStuttgart, Buchautor und Stuttgart-Kenner, gilt seit vielen Jahren als einer der bestvernetzten Journalisten Stuttgarts. Immer wieder bringt er Hintergründe ans Licht, lange bevor sie öffentlich bekannt werden. Seine Fans schätzen seinen unverwechselbaren Schreibstil und seine Stuttgart-Liebe. In Stuttgart geboren und aufgewachsen, studierte er in Tübingen und ist seiner Heimatstadt bis heute eng verbunden. Als Reporter prägt er seit vielen Jahren die publizistische Landschaft in Stuttgart. Uwe Bogen ist Autor von bisher 21 Büchern, Mitherausgeber des Lokalteil-Verlags sowie Initiator des Geschichtsprojekts Stuttgart-Album.
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